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Drogen, Waffen, Strafverfahren

Konstanz/Hegau/Landkreis Waldshut – Dem Zoll gelangen erneut zahlreiche Aufgriffe entlang der Schweizer Grenze. (Hauptzollamt Singen)

Amphetamin wird häufig geschnupft. (Symbolbild: tm)

Amphetamin wird häufig geschnupft. (Symbolbild: tm)

Zöllner des Hauptzollamts Singen haben in den vergangenen 14 Tagen bei Kontrollen sowohl an den Grenzübergängen des Hauptzollamtsbezirks als auch bei mobilen Kontrollen im grenznahen Raum zahlreiche Verstösse gegen das Betäubungs-, das Arzneimittel- und das Waffengesetz sowie weitere zollrechtlich relevante Vergehen festgestellt. Bei Kontrollen im Zuständigkeitsbereich des Hauptzollamtes Singen werden immer wieder diesbezügliche Verstösse festgestellt.

Das Gros der BTM-Delikte stellten Kleinmengen von Marihuana, Haschisch, Heroin, Kokain, Amphetaminen und Ecstasy-Tabletten dar. In 65 Fällen wurde der Besitz von Marihuana oder Haschisch festgestellt, 54 Fälle davon alleine im Hegau sowie im Konstanzer Stadtgebiet. Elf Fälle ereigneten sich im Landkreis Waldshut. Weiterhin gab es drei Kokainfunde (Gesamtmenge knapp 42 Gramm), einen Heroin- und zehn Amphetaminfunde sowie den Fund von insgesamt 17 Joints.

Ferner wurden zwölf Ecstasy-Tabletten, zahlreiche nicht verordnete Medikamente wie Stilnox (ein Schlafmittel); 39 Ritalin- und Medikinettabletten (zwei Amphetaminderivate), Tilidin (ein starkes, synthetisches Schmerzmittel), Anabolikapräparate sowie 25 ml Methadon (ein vollsynthetischer Heroin-Ersatzstoff) gefunden.

Darüber hinaus wurden sieben Einhand-, drei Spring- und ein Butterflymesser, zwei Teleskopschlagstöcke, zwei Schlagringe, 61 Schuss Munition sowie mehrere nicht zugelassene Pfeffersprays aus dem Verkehr gezogen.

Gegen sämtliche Personen wurden Strafverfahren eingeleitet, entweder wegen des Verstosses gegen das Betäubungsmittel-, das Waffen- oder das Arzneimittelgesetz.

Elf Personen wurden wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie in zwei weiteren Fällen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis an die Landespolizei übergeben.
Ferner kam es zu acht Festnahmen auf Grund von Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung, wegen Diebstahls oder Körperverletzung.

Es wurden ein knappes Dutzend Bussgeldverfahren wegen des Nichtanmeldens von mitgeführten Barmitteln sowie ein Steuerstrafverfahren wegen der nicht angemeldeten Einfuhr von mehr als 16 Kilogramm Wasserpfeifentabak eingeleitet.

In 18 Fällen kam es wegen der Nichtanmeldung von Kraftfahrzeugen bei der Einfuhr in die EU bzw. der widerrechtlichen Nutzung von Schweizer Kraftfahrzeugen zur Einleitung von Steuerstrafverfahren. Die betroffenen Fahrzeugführer mussten daher Barsicherheiten für die zu erwartenden Geldstrafen hinterlegen.

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