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Jobcoach spart 1,84 Millionen Franken

Kreuzlingen – Durch den Einsatzes eines Jobcoaches konnte das Kreuzlinger Sozialamt in den Jahren 2014 und 2015 rund 1,84 Millionen Franken an Sozialhilfekosten einsparen. Dies geht aus der Antwort des Stadtrates auf die Schriftliche Anfrage von Gemeinderat Alexander Salzmann (FDP) hervor.

DSC_0071Der Stadtrat sehe in Kenntnis von Prozessen und Abläufen der Sozialhilfekommissionen anderer Gemeinden momentan «kein Verbesserungspotantial für die Sozialhilfekommission der Stadt Kreuzlingen», so die Antwort auf den Vorstoss Salzmanns. Im Vergleich mit der Stadt Frauenfeld erachtet der Stadtrat die Abläufe der Sozialhilfekommission Kreuzlingen als zweckmässiger. Gemäss Gemeindeordnung wählt die Exekutive dieses Gremium. Sie tagt monatlich und besteht aus Menschen unterschiedlicher Fachkompetenz. Sie prüfen, hinterfragen und ordnen die Arbeit der Verwaltungsangestellten ein. Jede Unterstützungsleistung muss in Kreuzlingen durch diese Kommission genehmigt werden.

409 Familien oder Haushalte müssen in Kreuzlingen von der Sozialhilfe unterstützt werden. Aus der Antwort des Stadtrats geht ausserdem hervor, dass der überwiegende Teil der Sozialhilfedossiers vor Ablauf eines Jahres geschlossen werde. Der grösste Teil der SozialhilfeklientInnen lebe fünf Jahre oder länger in der Stadt. Unter anderem wird mithilfe eines Jobcoaches versucht, die Personen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. 27 Personen waren das in den Jahren 2014 und 2015. Dadurch wurden 1’839’200 Franken an Sozialhilfekosten gespart.

Schlussendlich verneint der Stadtrat eine von Alexander Salzmann behauptete «Attratktivität des Sozialhilfestandortes». Die Sozialhilfeausgaben seien zwar etwas höher als in Frauenfeld, dafür weit niedriger als in Arbon.

Hier gibt’s die vollständige Antwort des Stadtrates.

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One thought on “Jobcoach spart 1,84 Millionen Franken

  1. Alexander Salzmann, FDP Gemeinderat

    Ich bedanke mich hiermit bei Stadträtin Barbara Kern für die Beantwortung meiner Fragen. Es freut mich sehr, dass festgestellt worden ist, dass die meisten Sozialhilfeempfänger bereits 5 Jahre in Kreuzlingen wohnhaft waren, bevor sie Sozialhilfe beantragten. Dies ist ein positives Zeichen, dass die Attraktivität des Sozialhilfestands Kreuzlingen nicht ausgeprägt ist.

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