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Ostern am Theater Konstanz

Konstanz – Alle Eier bemalt, Osternester gefunden und Lämmchen gestreichelt? Dann die Ohren gespitzt – das Theater Konstanz hat noch einige Osterüberraschungen in petto.

Judith (Alina Strähler) und Holofernes (Thomas Fritz Jung). (Foto: Bjørn Jansen)

Judith (Alina Strähler) und Holofernes (Thomas Fritz Jung). (Foto: Bjørn Jansen)

Am Samstag, 26. März, lockt um 20 Uhr «Der Diener zweier Herren», inszeniert von Johanna Schall. In Martin Heckmanns rasanter Fassung des Commedia dell’Arte Klassikers entspinnt sich ein turbulentes Chaos voller Missverständnisse, gebrochener Herzen und allerlei verfänglicher Situationen. Als Zentrum dieses Orkans entpuppt sich der gewitzte Diener Truffaldino, der nicht nur einen notorisch leeren Magen, sondern auch ein grosses Improvisationstalent hat. Die Bilanz der Verwicklungen: drei Hochzeiten und ein Todesfall. Ende gut – alles gut?

Am Ostersonntag erzählt «Judith» von Friedrich Hebbel ab 20 Uhr in der Werkstatt des Theaters Konstanz von Versuchung, Willensstärke und Glaubenstreue im Angesicht der Vernichtung. Regisseur Thokozani Kapiri fragt mit seiner Inszenierung im Zeitalter der Massenmedien und medialen Inszenierungen von Terror, Anschlägen und Krieg nach unterschiedlichen Blickwinkeln und Sichtweisen.

Junge Zuschauer ab 12 Jahren kommen am Sonntag bei «Momo» ab 15 Uhr in der Spiegelhalle auf ihre Kosten. Poetisch und rasant, anrührend und voller Magie, wird die Geschichte nach Michael Ende in der Regie von Holle Münster erzählt.

Am Ostermontag ist das Kindertheater «Zuckerbrot & Pfeffer» zu Gast und zeigt für die Allerkleinsten von 3 bis 6 Jahren ab 15 Uhr «Die Welt ist rund», wo sich die kleine Rose auf den Weg macht, die Welt zu begreifen.

Ein turbulentes Jahr für die kleine Hexe (Alina Strähler) und den Raben Abraxas (Tomasz Robak). (Foto: Ilja Mess)

Ein turbulentes Jahr für die kleine Hexe (Alina Strähler) und den Raben Abraxas (Tomasz Robak). (Foto: Ilja Mess)

Für die Grösseren wird im Stadttheater um 15 Uhr eine ganz spezielle Osterüberraschung präsentiert – «Die kleine Hexe» ist wieder da! Die kleine Hexe lebt mit ihrem Raben Abraxas im Wald. Mit ihren 127 Jahren ist sie noch zu jung für den Hexentanz in der Walpurgisnacht. Als sie sich doch beim grossen Fest unter die anderen Hexen mischt, wird sie erwischt. Die Oberhexe verspricht, dass sie im kommenden Jahr teilnehmen darf, wenn sie bis dahin eine gute Hexe geworden ist. Doch was ist eine gute Hexe? Die kleine Hexe und Abraxas sind sich einig: Eine gute Hexe kennt alle Zaubersprüche in und auswendig und tut anderen Menschen Gutes! Gesagt getan – aber was halten die anderen Hexen davon?

www.theaterkonstanz.de

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