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Walliser Totentanz

»Totentanz» ist das erste von vier Büchern, das unter dem Arbeitstitel «Jenseits von Macht und Herrschaft» erschienen ist. Der Autor Werner Ryser liest aus seinem Werk am Donnerstag, 7. April, 20 Uhr im Literaturhaus in Gottlieben.

(Bild: pixelio)

(Bild: pixelio)

Es handelt sich um eine Art Schweizer Geschichte und Geschichten aus der Sicht der kleinen Leute. Der zweite und dritte Band erscheint im Laufe des Jahres.

Um Hexenverbrennungen und Pest, um Meucheln und Ludern geht es in diesem packenden historischen Roman, der die Ereignisse im Oberwallis um 1500 schildert, als es zwischen Kardinal Schiner und Volkstribun Supersaxo wüst zu und herging. Eingebettet darin ist die Geschichte der Menschen im Tal, insbesondere jene der Kräuterfrau Magdalena, die ihre Kinder durch die Intrigen unter den Dorfbewohner und die politischen Stürme, die vor keinem Haus Halt machen, zu steuern versucht. Der Roman spiegelt in virtuoser Sprache ein pralles, barockes Bild der Zeit zwischen den Burgunder Kriegen und Marignano. Über den «Walliser Totentanz» schreibt Roman Bucheli: Wir lesen gebannt, atemlos und hingerissen.

Werner Ryser, geboren 1947, lebt in Basel. Er arbeitete in verschiedenen Nonprofit-Organisationen und ist heute Redaktionsleiter der Zeitschrift Akzent Magazin.

Moderiert wird der Abend von Kathrin Zellweger.

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