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Gilbert Gress am Thurgauer Derby

Fussball – Der FC Kreuzlingen überreicht in der Pause des Derby-Knallers FC Kreuzlingen – FC Frauenfeld (Samstag, 9. April, 16.30 Uhr) aus der Hand von Gilbert Gress ein von Ausrüster gpard gesponsertes Trikot-Set ans Handicapteam.

Gilbert Gress wird in Kreuzlingen zu besuch sein. (Bild: wikimedia)

Gilbert Gress wird in Kreuzlingen zu besuch sein. (Bild: wikimedia)

Seit Sommer 2015 kooperiert der FC Kreuzlingen mit dem Fussball-Handicapteam der FCK-BodenseeKickers. Im ersten Jahr dieser Kooperation standen das gegenseitige Kennenlernen und die Integration im Vordergrund. Sei es an gemeinsamen Anlässen, vom Trainer der 1. Mannschaft geleiteten Trainings, bei Spielbesuchen oder der Hilfe bei Ausrüstung und Infrastruktur.

Gilbert Gress, ehemalige Fussballgrösse und heute bekannter Moderator, engagiert sich seit Jahren für den Handicap-Fussball und ist Botschafter des Swiss Handicap-Teams.

Sportliche Erfolge von Gilbert Gress

Der Aussenstürmer und Mittelfeldspieler begann seine professionelle Fussballlaufbahn in seiner Geburtsstadt bei Racing Strassburg, wo die Fans ihn bald als «Engel von der Meinau» (das Stade de la Meinau ist das Stadion des Klubs) bezeichneten. Racing spielte bis zu Gress’ Wechsel in die deutsche Bundesliga zum VfB Stuttgart (1966) im Tabellenmittelfeld und gewann 1964 den Liga- und 1966 den französischen Vereinspokal. In der Bundesliga war Gress der erste Franzose. Während dieser Zeit wurde er erstmals in die französische Nationalelf berufen. Während der Spielzeit 1970/71 kehrte Gress nach Frankreich zurück und wurde mit Olympique Marseille zweimal französischer Meister. Von 1973 bis 1975 spielte er wieder für Racing, wechselte dann für ein Jahr zu Neuchâtel Xamax in die Schweizer Nationalliga A und beendete dort 1976 seine Spielerkarriere.

Seit 1977 arbeitet Gress als Fussballlehrer, wobei er auch diese Karriere in seiner Geburtsstadt Strassburg startete. Mit Racing Strassburg gewann er 1979 die französische Meisterschaft. Ein Jahr zuvor war er zum Trainer des Jahres gewählt worden. Ausserdem arbeitete er in Belgien, Österreich und mehr als 16 Jahre in der Schweiz, davon zwölf Jahre bei Neuchâtel Xamax. In dieser Funktion gewann Gress zwei Landesmeisterschaften, die bis heute einzigen in der modernen Klubgeschichte. Gress war 1998 und 1999 Trainer der Schweizer Landesauswahl, wobei die Qualifikation für die Fussball-EM 2000 knapp verpasst wurde.

Als Coach beim FC Zürich gewann er im Jahr 2000 den Schweizer Cup. Kurz vor Saisonende 2006/07 übernahm er kurzfristig den Trainerposten beim FC Aarau, den vom letzten noch auf den vorletzten Rang der höchsten Liga führte, so dass Aarau die Klasse aus eigener Kraft mittels der Barrage-Spiele erhalten konnte.

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