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Fahrwasser vorgegeben

Schwimmen – Der Schwimmclub Kreuzlingen hat endlich wieder einen Präsidenten. Max Wicker nimmt die Geschicke des Vereins gleich tatkräftig in die Hände und verkündet seine Vision für das Jubiläumsjahr 2020.

Vizepräsident Christian Heller, (v.l.), Präsident Max Wicker, Marc Rutishauser, Ressortleiter Schwimmen und der neue Cheftrainer Robert Kryjak.(Bild: ek)

Vizepräsident Christian Heller, (v.l.), Präsident Max Wicker, Marc Rutishauser, Ressortleiter Schwimmen und der neue Cheftrainer Robert Kryjak. (Bild: ek)

An der Generalversammlung des Schwimmclubs Kreuzlingen (SCK) gab es einige Wechsel im Vorstand. Langjährige Mitglieder wie Barbara Buob und Daniel Rickenbach wurden mit Dank verabschiedet. Ihre Plätze übernehmen Patric Spreiter (Aktuar) sowie Marcel Lutz und Gregor Rutishauser (Revisoren). Auch der lang vakante Posten des Vereinspräsidenten konnte mit Max Wicker wieder besetzt werden. Für Wicker, der in den 70ern selbst Wasserballer und Vorstandsmitglied war, ist es eine Rückkehr in die SCK Familie. «Ich habe den freien Posten wie eine Berufung angesehen», sagte Wicker.

Als erste Amtshandlung besetzte er mit Marc Rutishauser das Ressort Schwimmen neu. «Meine beiden Sprösslinge schwimmen im Verein mit. Ich möchte auch weiterhin dafür sorgen, das Kinder die bestmögliche Schwimmausbilung erhalten», so Rutishauser. Auch die 100 Prozent Stelle des Cheftrainers der Schwimmer wurde mit Robert Kryjak neu besetzt.

Für den mit frischem Blut verstärkten SCK gab Wicker auch gleich die Schwimmrichtung bekannt. «2020 wird der Verein 75 Jahre alt. Bis dahin wollen wir zwei Schweizermeistertitel holen und eine Schwimmerin oder Schwimmer für die Olympischen Spiele qualifizieren.» Bei den Wasserballern soll die national dominante Rolle beibehalten werden, auch eine Championsleague Teilnahem ist erwünscht. Natürlich seien solche Ziele abhängig von der individuellen Leistungsbereitschaft. Cheftrainer Kryjak sieht jedoch viel Potential. «Vor allem bei den Frauen haben wir einige Talente.» Mit Wickers «Vision 2020» wolle der Verein ein möglichst gutes Umfeld für diese Sportlerinnen und Sportler schaffen.

Damit die Vereinsarbeit nicht an einigen wenigen hängen bleibt, sollen die Vereinsstrukturen weiter ausgebaut werden. «Als Einheit erreichen wir unsere Ziele», so Wicker.

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