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Kreuzlingen punktet auch in Herzogenbuchsee

Handball – Dank des 19:19 in Herzogenbuchsee bleiben die Frauen des HSC Kreuzlingen ein heisser Kandidat für den Aufstieg in die SPAR Premium League 1.

Gleichzeitig sind die Bernerinnen mit diesem Heimremis aus der Entscheidung um die Promotion ins Oberhaus gefallen. Sie weisen zwei Spieltage vor Schluss weiterhin fünf Punkte Rückstand auf Kreuzlingen aus. Die Thurgauerinnen haben sich mit dem Unentschieden im schlechtesten Fall zwei Barrage-Partien gegen den Letzten der höchsten Liga gesichert. Der Gegner dürfte in diesem Fall Yellow Winterthur oder GC Amicitia Zürich heissen.

SCHWEIZ HANDBALL FRAUEN DAMEN SPL2Starker Beginn
Die heimstarken Bernerinnen wollten unbedingt an die Leistung im letzten Spiel anknüpfen, als sie den LC Brühl St. Gallen mit 24:23 bezwingen konnten. Gleichzeitig wussten sie um die Tatsache, dass sie nur mit einem weiteren Sieg im Rennen um den Aufstiegsplatz bleiben. Den besseren Start erwischte allerdings der HSC Kreuzlingen, der zuletzt alle seine drei Heimspiele gewinnen konnte. 4:1 lag der HSCK nach vier und 5:3 nach zwölf Minuten vorne. In der Folge marschierten die beiden Teams praktisch im Gleichschritt in Richtung Halbzeitpause. Pashke Marku, mit insgesamt sechs Treffern die beste Schützin des Bodensee-Teams, sicherte den Gästen schliesslich die 9:8-Pausenführung.

Moral und Kampfgeist
Nach dem Wiederbeginn fanden die Thurgauerinnen allerdings nicht mehr richtig ins Spiel zurück. Herzogenbuchsee nützte dieses Zwischentief des HSCK zur 15:12-Führung (41. Minute). Weil die Bernerinnen diesen Dreitore-Vorsprung bis zehn Minuten vor Schluss verteidigten, schien sich die erste Finalrunden-Niederlage der Ostschweizerinnen abzuzeichnen. Aber dann bewies das Team von Trainer Gabor Fülöp einmal mehr grosse mentale Stärke und noch mehr Kampfgeist. In einem packenden Finsih gelangen ihm drei Treffer in Serie zum 18:18. Auch den erneuten Rückstand gut eineinhalb Minuten vor Schluss steckten die Kreuzlingerinnen weg und schafften durch Kreisläuferin Jennifer Grathwohl 48 Sekunden vor der Sirene den verdienten Ausgleichstreffer. Damit sicherten sie sich den so wichtigen Auswärtspunkt.

Derby in St. Gallen
Am zweitletzten Spieltag der SPL2-Finalrunde reisen die Kreuzlingerinnen zum mit Spannung erwarteten Derby nach St. Gallen. Mit einem weiteren Sieg gegen die Olmastädterinnen, es wäre der fünfte im fünften Saisonduell, wäre der erstmalige Aufstieg in die höchste Spielklasse praktisch in trockenen Tüchern.

HV Herzogenbuchsee – HSC Kreuzlingen 19:19 (8:9)
SH Mittelholz. – 100 Zuschauer. – Sr. Burchardi/Rüegg.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Herzogenbuchsee, 4-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen.
Herzogenbuchsee: L. Lüthi (14 Paraden)/Schüpbach (0); Hofer (3), Von der Mühll, Ingold (3), V. Lüthi (4), Lörtscher, Rychen, Schöni (1), Schneider, Wälchli (2), Bircher, Baumgartner (6/2), Rohde.
Kreuzlingen: Stein (3 Paraden); Grathwohl  (3), Singer-Duhanaj (3/1), Hammes, Kleist, A. Veit (3), Klein (1), Weidmann (2), Bailon (1), Biegel, Marku (6/4), J. Veit.
Penaltystatistik: Herzogenbuchsee 2 von 2, Kreuzlingen 5 von 7.
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Strmsek, Wawerla und Dätwyler.
Nächstes Spiel: LC Brühl St. Gallen 2 – HSC Kreuzlingen (Samstag, 23. April, 15.30 Uhr, Athletikzentrum St. Gallen).

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