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Wasserballer sprudeln vor Energie

Wasserball – Beim den SCK-Wasserballern läuft’s rund. Mittlerweile ist fast die Hälfte der Spieler zwischen 17 und 19 Jahre alt, die Verjüngungskur erfolgreich abgeschlossen. Und auch die Championsleague-Teilnahme ist wieder Thema.

«Alles läuft gut», konnte Wasserball-Leiter Nicolaus Weideli an der Pressekonferenz vor dem ersten Freiluftspiel daheim mitteilen. Das gelte für jede der drei Sparten: Schwimmschule, Schwimmen und Wasserball. Der Verein sei gesund, es gebe keine Schulden. Dafür werde auch «vorsichtig» budgetiert.

Die Wasserballer gehören zu den besten Mannschaften der Schweiz, die Atmosphäre im Hörnli sei «eine ganz besondere Sache», für die Schweiz, aber auch international. Ausser in der 1. Liga (und bei den Damen) steht derzeit in jeder eine SCK-Mannschaft auf einem ersten oder zweiten Platz. Spieler für die 1. Mannschaft rekrutiere man oft aus dem eigenen Nachwuchs. Und auch beim Sponsoring läuft’s: Weideli lobte den umtriebigen Vize Christian Heller für sein Engagement. Fast alle Werbebanner habe man verkaufen können.

(V.l.) Nicolas Weideli, Leiter Wasserball, Trainer Sirko Roehl, Vizepräsident Christian Heller und Präsident Max Wicker mit Spielern (v.l. ) Marc Herzog (23), Philipp Herzog (18) und Yannik Dudler (18). (Bild: sb)

(V.l.) Nicolas Weideli, Leiter Wasserball, Trainer Sirko Roehl, Vizepräsident Christian Heller und Präsident Max Wicker mit Spielern (v.l. ) Marc Herzog (23), Philipp Herzog (18) und Yannik Dudler (18). (Bild: sb)

Trainer Sirko Roehl erwähnte den «grossen Umbruch», den die Mannschaft verkraften musste. Nach den Abgängen von Weideli und Rudi Vacho ist nur noch Milan Petrovic über 30 Jahre alt. Vielleicht mag es an diesem Generationenwechsel gelegen haben: Einen Titel holte die Mannschaft zuletzt 2013, in der vergangenen Saison erreichte man kein Finalspiel. Dafür lief sich die begonnene Meisterschaft gut an. Derzeit steht der SCK auf dem 2. Platz, verlor noch kein Spiel. Fünf U-19-Nationalspieler und vier Nationalspieler sind in der Mannschaft. «Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem jungen Team», lobte Roehl. Finalteilnahme sei sein Ziel in der Meisterschaft. Seine junge Truppe motiviere auch ihn, «etwas zu reissen».

Präsident hat Vision
Der neue Vereinspräsident Max Wicker hat indes grössere Pläne. Seine «Vision 2020»: Bis zum 75-Jahre-Jubiläum wolle er «mehr Erfolg, auch auf internationaler Eben». Die Championsleague-Teilnahme als selbstgemachtes Geschenk sozusagen, erreicht mit eigenem Nachwuchs. Als Ersatz sei auch ein mit dem Konstanzer Schwimmclub Sparta durchgeführtes internationales Turnier zum Vereinsjubiläum denkbar. Gespräche über mögliche Kooperationen laufen bereits. Ausserdem will Wicker die Strukturen im Vorstand «nachhaltig» verbessern, etwa mit einer Geschäftsstelle. Eine Schwimmhalle oder ein Schwimmkompetenzzentrum mit Konstanz zusammen stehen ausserdem auf der Liste.

Am 29. April eröffnet der SCK im Schwimmbad Hörnli die Freiluftsaison gegen Erzrivale Lugano.

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