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Schulhaus muss saniert werden

Kemmental – Zwei Traktanden bestimmen die Gemeindeversammlung der Schule Kemmental am Donnerstag, 28. April.

Zum einen die Rechnung 2015. Diese schliesst mit einem Gewinn von knapp 396000 Franken. Die Schulbehörde schlägt vor, vom Gewinn eine zusätzliche Abschreibung von 300000 Franken auf das Sekundarschulhaus Bau 60/80 vorzunehmen. Da dieser Betrag bereits vorverbucht wurde, weist die Rechnung einen Gewinn von rund 96000 Franken aus, der dem Eigenkapital zugeschlagen werden soll.

Das alte Schulhaus muss saniert werden. (Bild: zvg)

Das alte Schulhaus muss saniert werden. (Bild: zvg)

Zum anderen der Antrag für die Teilsanierung des «alten Schulhauses» in Neuwilen, Investitionskredit 725000. Zusammen mit dem Architekturbüro Werner Keller, Weinfelden, wurde ein Gesamtkonzept für die Sanierung des 1930 erbauten Schulhauses erstellt. In einer ersten Etappe wird das Dach und die Fassade saniert, ebenso werden die Räume im EG und OG erneuert. Die Etappierung hat den Vorteil, dass die Arbeiten während des Schulbetriebes und den Sommerferien 2017 vorgenommen werden können.

Das von den Architekten Scherrer aus Kreuzlingen wurde im Stil des «Neuen Bauen» entworfen. Da das Gebäude in einer hohen Ausführungsqualität erstellt worden ist, sind bis jetzt relativ wenig Sanierungsarbeiten notwendig gewesen. Die hohen gestalterischen Qualitäten und der grosse Bestand an unverfälschter Originalsubstanz sind auch der Grund für die Unterschutzstellung gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz.

Es gibt viel zu tun
Das undicht gewordene Dach, Hohlstellen an der Fassade, sowie feuerpolizeiliche Auflagen und geänderte Bedürfnisse im Innern machen eine Sanierung und Anpassung nach gut 86 Jahren Betrieb nun unumgänglich. Die Sanierung umfasst eine neue,  wartungsarme Doppeldeckung des Dachs, Reparatur von Fassade und Sonnenschutz sowie den Teilersatz der Fenster. Darüber hinaus müssen die Räume im Erd- und Obergeschoss sowie die sanitären Anlagen erneuert werden und Anpassungen der Elektroinstallationen und an neue Brandschutz- und Sicherheitsvorschriften erfolgen.

Diese Massnahmen bilden den nicht aufschiebbaren Teil eines Gesamt-Sanierungskonzeptes, das noch weitere, weniger dringende Erneuerungen beinhaltet.

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