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Kühler Freibadstart

Wasserball – Die Freibadsaison steht bevor und der SC Kreuzlingen darf diese am Freitag mit seiner erster Heimpartie im Freibad Hörnli gegen Lugano eröffnen. Nur zwei Tage später reist Carouge Natation nach Kreuzlingen.

Die größte Hürde am Wochenende wird wohl nicht der Gegner sein, sondern das widrige Wetter, das wieder frühjährliche Temperaturen hervorgebracht hat. Zwar scheinen sich die Bedingungen langsam zu bessern, allerdings müssen die Spieler trotzdem mit einem kalten Becken rechnen. Die anstehenden Matches werden umso anstrengender, da die Muskeln kalt bleiben und ein konzentrierter Spielaufbau merklich erschwert wird.

(Bild: Mario Gaccioli)

(Bild: Mario Gaccioli)

Cup-Revanche
Dennoch kann man bei jeder Begegnung zwischen Lugano und Kreuzlingen auf eine Toppartie setzen. In den letzten Jahren haben diese beiden Vereine meist die Titel unter sich entschieden. Dadurch ist eine große Rivalität entstanden, bei der auch ab und zu ein Match sehr emotional oder gar unsanft verlief. Lugano steht derzeit punktgleich mit einem Spiel weniger hinter Kreuzlingen auf dem dritten Tabellenrang. Es ist die erste Ligabegegnung in dieser Saison, nachdem die Mannschaften im Schweizer Cup bereits aufeinander trafen. Nach einem Remis und einem schier endlosen Penaltyschiessen setzten sich die Tessiner letztendlich im Viertelfinale durch. Die erste Herrenmannschaft des SCK ist damit seit vielen Jahren erstmals nicht im Halbfinale dabei. Dafür dürfen sich die Gastgeber nun revanchieren.

Aussenseiter Carouge
Am Sonntagabend begrüssen die Thurgauer NLA-Aufsteiger Carouge Natation. Der Tabellenvorletzte wird wahrscheinlich keine grosse Hürde für den Lokalmatador sein. Denn schon im Februar dominierte man den Kontrahenten mit einem Resultat von 16:3 Toren – wohlgemerkt ohne vollständigen Kader. Allgemein konnten sich die Romands in der NLA noch nicht wirklich zu Worte melden. In acht Matches musste Carouge sieben Niederlagen einstecken. Kein Mal konnte man dem Gegner annähernd das Wasser reichen. Lediglich ein Sieg konnte erzielt werden und das gegen den Letzten aus Bissone. Angesichts der Umstände wäre es falsch, ein ausbalanciertes Spiel zu erwarten. Der SC Kreuzlingen sitzt deutlich in der Favoritenrolle, dennoch sollte man niemals einen Underdog unterschätzen.

Die zwei Punkte, die mit einem Sieg gewonnen werden können, sind wichtig. Es gibt nur zwei Plätze für die direkte Halbfinalqualifikation. Schaffhausen, Horgen sowie Lugano buhlen ebenfalls darum. Frühe Nachlässigkeiten besonders gegen einen schwachen Widersacher können sich gegen Ende der Qualifikationsrunde böse auszahlen. Deswegen gilt es nicht jetzt schon zu patzen. Vor allem könnten sich die Kreuzlinger Wasserballer mit einem Gewinn gegen Lugano in eine gute Ausgangsposition setzen.

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