/// Rubrik: Kultur

Stadttheater lässt die Puppen tanzen

Konstanz – Das Theater Konstanz veranstaltet vom 6. bis 8. Mai unter dem Motto «Puppen erobern die Stadt» ein Festival für Puppen- und Figurentheater. Das Programm soll Erwachsenen und Kindern die Vielfalt an Spielweisen im Puppentheaterbereich zeigen. Highlight des Festivals ist die deutsche Erstaufführung des Stücks «Senlima», eine Koproduktion der Retrofuturisten aus Berlin mit dem Papermoon Puppet Theatre aus Indonesien.

Das Theater Konstanz veranstaltet vom 6. bis 8. Mai unter dem Motto «Puppen erobern die Stadt» ein Festival für Puppen- und Figurentheater. An diesem Wochenende wird auf zwei Spielstätten des Theater Konstanz ein facettenreiches Gastspielprogramm freier Gruppen gezeigt. Das Programm soll Erwachsenen und Kindern die Vielfalt an Spielweisen im Puppentheaterbereich zeigen. Highlight des Festivals ist die deutsche Erstaufführung des Stücks «Senlima», eine Koproduktion der Retrofuturisten aus Berlin mit dem Papermoon Puppet Theatre aus Indonesien. Durch Workshops und ein Rahmenprogramm im Festivalcafé wird das Festival ein Ort des Austauschs und der Vernetzung für die auftretenden Gruppen, Studierende des Figurentheaters und interessiertes Publikum.

Szene aus "Senlima". (Bild: Witjak)

Szene aus «Senlima». (Bild: Witjak)

Eröffnet wird das Festival des Theaters Konstanz am 6. Mai um 19.30 Uhr von Intendant Christoph Nix. Danach präsentieren die Retrofuturisten aus Berlin mit dem Papermoon Puppet Theatre aus Indonesien ihre Koproduktion «Senlima», die am 1. Oktober 2015 in Jogjakarta, Indonesien, Premiere hatte. In diesem Projekt, das in Kooperation mit dem Goethe Institut Indonesien und der HfS Ernst Busch, Abtl. Zeitgenössische Puppenspielkunst realisiert wurde, begegnen sich unterschiedliche Kontinente und Kulturen, verschiedene Arbeitsweisen und Ansätze – Welten treffen aufeinander. Wo finden sich Schnittstellen? Wo eine gemeinsame Sprache? In einer Zeit, da die Sicherung nationaler Grenzen in Europa wieder Thema ist, stellt das Stück die Frage, welche kulturellen Grenzen bestehen, wo doch ein Grossteil der jungen Menschen Zugang zu den gleichen Informationen und Medien im Internet hat?

Für Kinder und Erwachsene
Das Weite Theater bringt aus Berlin gleich zwei Stücke mit. Am 7. Mai steht in der Spiegelhalle um 20 Uhr «Die Legende von Wilhelm Tell» nach Friedrich Schiller auf dem Programm. Christine Müller präsentiert Weltliteratur mit Objekten und Materialien, Regie führt Astrid Griesbach. Für Kinder ab vier Jahren folgt am nächsten Tag um 15 Uhr in der Werkstatt «Die 2. Prinzessin oder wie man Erste wird», ein augenzwinkerndes Stück über die grossen Nöte kleiner Geschwister.

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