/// Rubrik: Region | Topaktuell

Blues hören und glücklich sein

Scherzingen – Am Samstag, 14. Mai, spielt Ausnahme-Gitarrist Mick Pini nach zehn Jahren erstmals wieder im Bäckerstübli Scherzingen.

Mick Pini. (Bild: zvg)

Mick Pini. (Bild: zvg)

Für Eric Clapton ist er «der legitime Nachfolger des legendären Peter Green», für Luther Allison «mein persönlicher Lieblings-Musiker»: Mick Pini. Der in England geborene Sohn italienischer Einwanderer verliebte sich in den 1960ern heillos in die Gitarre, gründete als 15-Jähriger seine erste Band und tingelte bald unermüdlich durch Pubs und Clubs (wie zum Beispiel den Cavern, Liverpools Beatles-»Kinderstube», wo Pinis Name im Mauerwerk verewigt wurde). Sogar als Strassenmusiker war er unterwegs, doch über die Jahre erspielte er sich vor allem den Ruf eines Ausnahme-Gitarristen, dessen Dienste sich amerikanische Blueser wie Professor Longhair, B.B. King oder Joe Louis Walker genauso sicherten wie die englischen Cracks Chris Farlowe, Roger Chapman oder Dick Heckstall- Smith. Auch der raue Gesang ist ein Markenzeichen des heute in Deutschland lebenden «Talking Blues Award»-Gewinners von 1998. Und live spielt er seinen eigenen sowie gecoverte Songs mit einem Feeling, das den charismatischen Mick Pini zu einem Highlight der aktuellen Blues-Szene macht. Modern Contemporary Blues im Stil von Freddie King. Oder eben vom ursprünglichen Fleetwood Mac-Leader Peter Green.

Konzertbeginn um 21 Uhr.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.