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Abenteuer statt Pauschalurlaub

Kreuzlingen – Daniel Bostjancic und Michael Zuppa haben an der «CATrophy» teilgenommen, einer verrückten Autorallye quer durch Europa. Die Teilnehmenden fuhren Rostlauben statt Rennwagen und legten in 17 Tagen rund 9000 Kilometer zurück. Uns haben sie von ihrem Trip berichtet.

Daniel Bostjancic (l.) aus Ermatingen und Michael Zuppa aus Hosenruck kurz nach ihrer Ankunft am Ziel. (Bild: zvg)

Daniel Bostjancic (l.) aus Ermatingen und Michael Zuppa aus Hosenruck kurz nach ihrer Ankunft am Ziel. (Bild: zvg)

Ihr seid zurück und sicher war es anstrengend, aber auch lohnend. Wie lautet euer Fazit?
Michael: Absolut geili Erfahrig gsi, hat echt Spass gemacht!
Dani: Sensationell, wie viel Vernügen die CATrophy bereitet hat. Bewundernswürdig auch, wie das OK (Chris Huber, Mirco Kovacs, Maria Weberling und Jasmin Sberze) so eine Rallye auf die Beine stellen konnte.

Was macht diese Rallye so besonders?
Dani: Es gibt jeden Tag Herausforderungen, sogenannte «Challenges». Unter anderem mussten wir mal ein gegnerisches Team in Frischhaltefolie wickeln oder auf einem Kreisel grillen. Oft haben die Challenges aber auch mit den örtlichen Gegebenheiten zu tun. So mussten wir die Batterie von Longues-sur-Mer am Omaha Beach finden oder den Ort mit dem längsten Namen Europas finden, dort ein Foto schiessen und es auf Facebook veröffentlichen.

Was hat am meisten Spass gemacht, was weniger?
Michael: Es hat eigentlich alles Spass gemacht. Jeden Tag das Zelt auf und ab zu bauen, hat mich allerdings ein bisschen genervt.
Dani: Es war sehr bereichernd, die vielen Länder zu bereisen, speziell in England auf der linken Seite zu fahren. Weniger schön  war es, so wenig Platz im Auto zu haben.

Gab es auch mal brenzlige Situationen?
Dani und Micha: Nein, hatten wir nicht. Das Auto und auch wir selbst sind heil geblieben.

Welches war das eindrücklichste Erlebnis?
Micha: Als mir erst im Nachhinein bewusst wurde, dass wir gerade über die längste Brücke Europas gefahren sind. Für die Überfahrt haben wir gefühlte fünf Minuten gebraucht. Auch sehr eindrücklich war es, zu sehen, wie nahe in Portugal Reichtum und Armut beieinander liegen. Zumindest in Bezug auf die Häuser.
Dani: Der Linksverkehr in England ist mir sehr in Erinnerung geblieben. Beeindruckt war ich vom Zusammenhalt unter den Teilnehmern. Jeder hat jedem geholfen, wirklich perfekt!

Würdet ihr das noch mal tun, oder gibt’s jetzt nur noch Strandurlaub?
Dani: Ich würde wieder teilnehmen, dieses Abenteuer kann man in keinem Reiseführer finden.
Micha: Das sehe ich genau so, wenn es irgendwie machbar ist, bin ich  sicher nochmals dabei.

Was könnte man an der CATrophy im nächsten Jahr verbessern?
Micha: Wir hätten ein anderes Auto wählen und uns anders vorbereiten können. Es hätten weniger Kilometer und auch weniger Challenges pro Tag sein können. Mehr Möglichkeiten, unterwegs die Gegend zu erkunden und auch mal einfach gemütlich den Tag zu geniessen, wären schön gewesen.
Dani: Ich würde ein grösseres Auto wählen, indem jedes Utensil seinen Platz hat.

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