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Mit Freude und Begeisterung für ein JA zum Planungskredit

Weinfelden – Chancen prüfen statt jammern! So lässt sich die Haltung der über 200 Komiteemitglieder zur Idee einer ersten Landesausstellung in der Ostschweiz zusammenfassen. An der Medienorientierung konnte das überparteiliche Komitee unter der Leitung von Kantonsrat Bruno Lüscher von einer breiten Unterstützung aus dem ganzen Kanton Thurgau berichten.

(Bild: expo2027.ch)

(Bild: expo2027.ch)

Die drei grossen Wirtschaftsverbände Industrie- und Handelskammer Thurgau, Gewerbeverband Thurgau und Verband Thurgauer Landwirtschaft sagen JA zum Planungskredit, zusammen mit SVP, SP, FDP, CVP, EVP, Gemeinden und weiteren Organisationen.

Wie SVP-Nationalrat Markus Hausammann als Co-Präsident festhielt, passe das Vorgehen gut zum Thurgau. Jetzt mit einem Planungskredit die Machbarkeit der Expo27 prüfen, sei pragmatisch und handfest. Man solle nicht mit Fundamentalopposition das Kind mit dem Bade ausschütten. Die Idee einer Expo im Thurgau und in der Ostschweiz soll eine faire Chance haben. Hausammann findet es zudem wichtig, dass die Jungen bei der Planung und Organisation der nächsten Schritte einbezogen werden und sie mitbestimmen können. David Zimmermann, Kantonsrat SVP, hält nichts von Angstmacherei mit ungeprüften Zahlen. Der Planungskredit von drei Millionen Franken diene eben gerade dazu, Kosten und Finanzierung abzuklären.

«Eine wunderbare Chance für uns alle», doppelte SP-Kantonsrat Walter Hugentobler nach, «unsere Region mit ihren Eigenheiten und Reizen zu sehen, über unser Land und unsere Region nachzudenken, die Ostschweiz als grandiose Landschaft und die Ostschweizer als offene, zukunftsgerichtete Menschen direkt wahrzunehmen.» Mit dieser Landesausstellung stellt sich die Ostschweiz als Gastgeber ins Schaufenster. Es können gemeinsam wichtige Impulse für den Tourismus (Hotellerie und Gastronomie), für Kultur und Wirtschaft geschaffen werden, betonte Rolf Müller, Geschäftsführer Thurgau Tourismus. Als Projekt der Generationen beschrieb Cäcilia Bosshard, Kantonsrätin CVP, die Idee der Expo und EVP-Kantonsrätin Elisabeth Rickenbach wies auf die faszinierende Landschaft der Ostschweiz hin mit dem Alpstein, dem See, den Kulturlandschaften und den Städten, welche mit der Expo auf einmalige Art miteinander verbunden werden sollen. Der ganze Thurgau soll sich an einer Landesausstellung freuen können, betonte Stadtpräsident David H. Bon, Romanshorn. Wenn sich alle begeistern lassen, entstehe etwas Grosses und Positives. Der Thurgau solle sich mit einem JA vertieft und mit Begeisterung mit der Idee auseinandersetzen. Genau dazu diene der Planungskredit vom 5. Juni 2016.

Immer wieder muss sich die Ostschweiz vorwerfen lassen, zu bescheiden, zu kleinlaut, zu leise aufzutreten. Jetzt habe man die Gelegenheit zu zeigen, wie Freude, Begeisterung, Kreativität, gepaart mit der typischen Ostschweizer Bodenhaftung aus einer Idee ein grossartiges Projekt für die ganze Schweiz entstehen lasse. Aus dem Kanton St. Gallen war eigens Kantonsrat Patrick Dürr, Präsident des kantonalen Komitees, angereist. In beiden Kantonen engagieren sich zwei breit abgestützte, überparteiliche Komitees für ein JA, zudem gibt es ein überkantonales Komitee mit Sportlern, Künstlern, Unternehmern und weiteren Persönlichkeiten. Sie alle sind gemäss Dürr bereit, der ersten Landesausstellung in der Ostschweiz eine faire Chance zu geben mit einem deutlichen JA zum Planungskredit am 5. Juni.

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