/// Rubrik: Leserbriefe

Nachhaltig beflügelt – zur Expo-Abstimmung vom 4. Juni

Leserbrief – Ob ich 2019 der Expo zustimmen werde, weiss ich nicht. (Peter Dransfeld, Kantonsrat SP, Ermatingen)

(Bild: pixelio)

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Ich werde es tun, wenn ein echter Wettbewerb um die besten Ideen (nicht um die besten Beziehungen), eine ernste Beschäftigung mit Region, Geschichte und Kultur, eine dauerhafte Nutzung der Investitionen und konsequente Nachhaltigkeit gewährleistet ist, wenn der Beitrag des Thurgaus einen kleinen zweistelligen Millionenbetrag nicht übersteigt und eine professionelle und transparente Organisation sicherstellt, dass es dabei bleibt. Heute schon zu unterstellen, dass all dies misslingen wird, ist Unsinn. Die Expo wird dann gelingen, wenn wir nicht alles Regierung und Fachleuten überlassen, wenn wir uns als Stimmbürger und Parlamentarier aktiv einbringen und rechtzeitig nachhaken. Die Voraussetzungen stimmen und die Chancen für eine bewegende, begeisternde, berührende, etwas verrückte aber doch solide Expo, die unsere Region nachhaltig beflügelt, sind intakt. Darum sage ich am 5. Juni zum Expo-Planungskredit entschlossen Ja!

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One thought on “Nachhaltig beflügelt – zur Expo-Abstimmung vom 4. Juni

  1. Bruno Neidhart

    Grossraum-Ausstellungen, wie eine Expo“, sind erkennbar kurzlebige Produkte und kaum nachhaltig. Das hat man gelernt. Und wenn gar flächendeckend zwischen See und Alpsteinwall ein solches „Event“ inszeniert werden sollte, wird das Ende der Fahnenstange noch sichtbarer.
    Viel effektiver und nachhaltiger erweisen sich kleinere Ereignisse, die zum Beispiel mit einem klaren urbanen und/oder landschaftlichen Gedanken verbunden sein können, der gezielt eine Örtlichkeit erschliesst, die auch nach einem „Event“ täglich der Bevölkerung zur Verfügung steht und Eingang findet in das „öffentliche Leben an sich“. Dazu gibt es gute Beispiele. Ein solches „Event“ ist dann der lokaler Schlüssel, um eine Sache anzupacken, die vielleicht latent schon immer im Gespräch war, aber einer zusätzlichen Initialzündung bedurfte, um nicht als hübsche Inspiration zu verharren, um letztlich eines Tages zu verrotten. Ich halte von Grossraum-Ausstellungen „null“, von effektiven, kleinräumlichen, in der „Bevölkerung vor Ort“ gut abgestützten, nachhaltigen Ereignissen viel. Andere mögen das anders filtrieren.

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