/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Sport und Spass an der PMS

Kreuzlingen – Am traditionellen Sporttag der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen setzten sich rund 500 Schüler in Bewegung.

Die 13 b sammelte beim PMS Sporttag die meisten Punkte. (Bild: zvg)

Die 13 b sammelte beim PMS Sporttag die meisten Punkte. (Bild: zvg)

«Möge die beste Klasse gewinnen!» Sportlehrer Donatus Schnyder gibt das Startsignal. Die Klassen 14 a und e schwärmen aus. Ihre Aufgabe ist es, mit Hilfe von kleinen Schwämmchen zwei Glaszylinder mit Wasser zu füllen. Die Wege zu den Wasserreservoirs legen sie mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen zurück. Die einen nutzen eine Schubkarre, die nächsten Fun Go Carts oder Rollbretter. Nach einer Viertelstunde wird gemessen, welches Team mehr Wasser herangeschafft hat. Das Gelächter ist gross. Schweiss mischt sich mit verschüttetem Wasser.

Kreative Herausforderungen
Der Sporttag der PMS ist nicht einfach irgendein Wettkampf. Das Motto lautet nicht «schneller, höher, weiter», sondern zusätzlich auch «origineller, lustiger, inspirierender». Die Sportlehrer des Kollegiums denken sich jedes Jahr ein besonderes Thema aus. Dieses Mal drehten sich die meisten Wettbewerbe um Räder oder Rollen. Die rund 500 Schülerinnen und Schüler spielten Velo-Polo oder Inline-Hockey, machten Radquerrennen oder mussten mit Trick-Velos um die Wette fahren. Ein Gumpi-Velo oder ein Springtrottinett überhaupt in Bewegung zu versetzen, ist aber an sich schon eine Leistung.

Polo muss man nicht unbedingt mit edlen Ponys spielen, es geht auch mit "Drahteseln"

Polo muss man nicht unbedingt mit edlen Ponys spielen, es geht auch mit «Drahteseln»

Zusammenhalt und Ideen
Das Teamwork spielt beim Sporttag eine entscheidende Rolle. Gewinner sind die gesamten Klassen, nicht einzelne Sportler. Um das zu betonen, haben die Schülerinnen und Schüler sich einheitliche Trikots gestaltet. Mannschaften wie «die Radiesli» kämpfen gegen das «Rad-Bull-Team». Gewonnen hat schliesslich das Team der 13 b mit dem Tipp zur Verkehrssicherheit auf dem T-Shirt «Luägä, Losä …» Sportlehrerin Sandra Sciara aus dem Sporttag-Organisations-Kommittee sieht aber die gesamte PMS als Gewinnerin: «Der Tag ist nur deshalb so reibungslos verlaufen, weil das Schulganze funktioniert hat», sagt sie. «Das Kollegium, die Helfer, die Mensa, der Hauswart und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler – alle haben an einem Strang gezogen.» Spass und Zusammenhalt standen im Vordergrund. Im Hintergrund hat der PMS-Sporttag aber durchaus einen pädagogischen Sinn: «Wir trainieren hier nicht nur Koordination und Ausdauer», sagt Rektor Lorenz Zubler. «Der Anlass ist immer so fantasievoll gestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler auch Anregungen bekommen, wie sie selbst einmal den Sportunterricht gestalten können, wenn sie nach dem Studium als Lehrer oder Lehrerin arbeiten sollten.»

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