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SVP schaut Stadtrat auf die Finger

Kreuzlingen – An der vergangenen Gemeinderatssitzung hat Gemeinderätin Barbara Hummel im Namen der SVP-Fraktion eine schriftliche Anfrage eingereicht. Sie zielt auf das «Zukunfts-Wohnen-Bottighofen» ab.

Spatenstich beim Projekt "ZukunftsWohnen". (Bild: ek)

Spatenstich beim Projekt «ZukunftsWohnen». (Bild: ek)

Sollte das Alterszentrum Kreuzlingen (AZK) rote Zahlen schreiben, dann übernimmt die Stadt bis zu 300’000 Franken pro Jahr dieses Defizits. Diese Vereinbarung genehmigte das Stimmvolk im November 2015. Es ist einer der Gründe, warum SVP-Gemeinderätin Barbara Hummel bei Geschäften des AZKs ganz genau hinschaut.

Seriöse Beurteilung nötig
An der vergangenen Gemeinderatssitzung hatte Hummel die Pläne des AZKs, die Enrichtung «Zukunfts-Wohnen-Bottighofen» zu betrieben. Insgesamt acht Vereinbarungen und Verträge schliesst die Genossenschaft dazu mit der Einrichtung ZWB bzw. der Gemeinde Bottighofen. Es handelt sich beispilesweise um eine Leistungsvereinbarung oder ein Reglement für den Unterhalt der Liegenschaft, welche das AZK mietet. «Der Betrieb einer solchen Einrichtung stellt ein nicht unwesentliches finanzielles Risiko dar», schreibt Hummel in ihrem Vorstoss. Bisher hätten die Verantwortlichen zu wenig Einsicht in diese Dokumente gewährt. Niemand sei derzeit in der Lage, eine seriöse Beurteilung vorzunehmen.

Darum will Gemeinderätin Hummel im Namen der SVP-Fraktion vom Stadtrat wissen, ob er von den erwähnten Dokumenten Kenntnis hat und wenn ja, ob sie im Detail geprüft und gegebenenfalls Beschlüsse gefasst wurden.

Die komplette schriftliche Anfrage zum Download.

 

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