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Erste Saisonniederlage

Wasserball – Zwei Matches hatte der SC Kreuzlingen am Wochenende zu absolvieren. Nach dem Dienstagssieg gegen Basel folgte eine Auswärtspartie gegen den SC Horgen. Einen Tag später traf man erneut auf den SV Basel im Freibad Hörnli.

Wasserball_2016_2Am Freitag musste der SCK nach Horgen reisen, um sich mit dem Titelverteidiger zu messen. Solch eine Begegnung ist immer heikel, da es sich hierbei um ein Spitzenspiel handelt. Dementsprechend muss viel Engagement investiert werden, damit ein Erfolg eingefahren werden kann.

Desaster im dritten Viertel
Wie es bei ebenbürtigen Mannschaften zu erwarten ist, begann die Partie auf Augenhöhe. Zahlreiche Ballbesitzwechsel führten dazu, dass erst nach sechs Minuten der Score durch ein Kreuzlinger Tor eröffnet wurde. Das zweite Viertel knüpfte am vorangegangen Schlagabtausch an, wobei nun mehr Tore fielen. Nachdem es zum Seitenwechsel 4:3 für Horgen stand, verlor Kreuzlingen die Konzentration. Offensiv wie defensiv fanden die Gäste kein Rezept, wodurch Horgen im dritten Abschnitt fünf Tore in Folge erzielte. Zu spät fing sich der SCK, denn ein 3:3 im letzten Viertel konnte am grossen Rückstand nichts mehr ändern. Schlussendlich kassierte man mit 7:12 Toren seine erste Saisonniederlage.

Glanzloser Sieg gegen Basel
Mit dem Match des Folgetages gegen Basel nahm Kreuzlingen wieder die Favoritenrolle ein. Anfänglich war das Spiel jedoch erneut ausgeglichen. 5:4 stand es nach der ersten Pause für den SCK; danach legte man einen Gang zu. Die Kreuzlinger schossen sechs Tore und liessen Basel keinen Raum zur Reaktion. Durch die 11:5-Halbzeitführung gab Trainer Roehl seinen Nachwuchsspielern mehr Praxis. So konnten die Gäste zwar noch das Ergebnis beschönigen, aber nichts am Endresultat von 18:12 ändern.

Bis Freitagabend war Kreuzlingen in der laufenden Meisterschaft ungeschlagen Im elften Spiel erfuhren die Thurgauer nun den ersten Rückschlag auf dem Weg zu den Playoffs. Trotzdem mindert dies die Chance auf einen direkten Halbfinal-Einzug kaum, da die Bilanz des Teams nach wie vor respektabel ist. Allerdings darf man jetzt nicht nachlassen, denn das Programm bleibt mühsam. Nächsten Donnerstag kommt es zum Auswärtsderby gegen Nachbar Schaffhausen und das Wochenende birgt mit einem Heimmatch gegen Genève am Samstag sowie einer Tessin-Fahrt nach Bissone tags darauf ebenfalls ein strapaziöses Pensum.

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