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Thurgauer sagen Nein zum Expo-Planungskredit

Frauenfeld – Die Thurgauer Stimmberechtigten haben den Kredit des Kantons Thurgau von drei Millionen Franken für die nächste Phase der Expo-Planung mit 35'357 zu 30'812 Stimmen abgelehnt. Bei den eidgenössischen Vorlagen gab es zweimal ein Ja und dreimal ein Nein.

Meldungen aus dem Kanton Thurgau. (Bild: archiv)

Meldungen aus dem Kanton Thurgau. (Bild: archiv)

2027 wird es in der Ostschweiz keine Expo geben. Die Thurgauer Stimmberechtigten haben das Kreditbegehren von drei Millionen Franken als Anteil des Kantons Thurgau für die nächste Phase (2016–2019) des Projekts «Expo2027 Bodensee-Ostschweiz» mit 30’812 Ja (46,6 Prozent) zu 35’357 Nein (53,4 Prozent) abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug 41,1 Prozent.

Auf eidgenössischer Ebene lehnten die Thurgauer Stimmberechtigen alle drei Volksinitiativen ab. Mit 57’887 Nein (80,8 Prozent) zu 13’716 Ja (19,2 Prozent) wurde die Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» am deutlichsten abgelehnt. Die Volksinitiative «Pro Service Public» erhielt 45’165 Nein-Stimmen (64,1 Prozent) und 25’295 Ja-Stimmen (35,9 Prozent), die Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» 47’251 Nein- (67,0 Prozent) und 23’248 Ja-Stimmen (33,0 Prozent). Angenommen wurden hingegen die beiden Gesetzesvorlagen: Der Änderung des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung stimmten 37’170 (53,3 Prozent) Stimmberechtigte zu, 32’610 (46,7 Prozent) lehnten sie ab. Die Änderung des Asylgesetzes erhielt 43’828 (62,3 Prozent) Ja-Stimmen und 26’486 (37,7 Prozent) Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug durchschnittlich 43,0 Prozent.

Die im Kanton Thurgau stimmberechtigten Auslandschweizer lehnten die drei Volksinitiativen ebenfalls ab und stimmten den beiden Gesetzesänderungen zu.

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