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Abstimmungskampf war nachhaltig und kostengünstig

Frauenfeld – Das Komitee «Nein zur Expo2027» hat mit einem engagierten Abstimmungskampf die unzeitgemässe Idee einer Expo2027 bekämpft. Der Abstimmungskampf des Komitees war, was die Expo kaum geworden wäre: Nachhaltig und kostengünstiger als geplant. Das Argumentarium hat sich auf offiziell kommunizierte Zahlen und Fakten gestützt. (Komitee Nein zur Expo2027)

Flugblatt des Nein-Komitees. (Bild: zvg)

Flugblatt des Nein-Komitees. (Bild: zvg)

Jede Fraktion im Grossen Rat erhält vom Kanton für kantonale Abstimmungskämpfe 5’000 Franken. Obwohl die meisten Fraktionen für die Expo gekämpft haben und somit bedeutend mehr Mittel für den Abstimmungskampf erhalten haben, sind dem Nein-Komitee 6’500 Franken zugeflossen. Mit viel ehrenamtlicher Arbeit hat das Komitee einen engagiertem Abstimmungskampf mit Standaktionen, Flugblättern, Leserbriefen und Plakaten geführt und dabei nur einen Teil der Mittel benötigt. Das Co-Präsidium des Komitees «Nein zur Expo2027» hat daher beschlossen, die nicht benötigten Gelder von gut 1’500 Franken an den Kanton Thurgau zurückzubezahlen. Dies als Zeichen für einen verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Steuergeldern. Auch die Plakate werden recykliert und einer nachhaltigen Verwendung zugeführt.

Kommunizierte Zahlen sind fundiert
Das Komitee weist den Vorwurf, mit «Phantasiezahlen» operiert zu haben, entschieden zurück. In der Botschaft des Regierungsrates an den Grossen Rat schrieb dieser wortwörtlich: «Die Gesamtkosten einer Landesausstellung betragen erfahrungsgemäss zwischen 0,3 und 0,4 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP)». Bei einem aktuellen BIP von über 640 Milliarden Franken sind die vom Komitee kommunizierten Kosten von zwei Milliarden Franken realistisch. Diese Begründung hat das Nein-Komitee so auch auf dem Flugblatt mit Quelle angegeben. Das Flugblatt wurde mit Standaktionen und privaten Verteilaktionen in zahlreiche Haushaltungen verteilt.

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