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Zur Geschichte der Arenenberger Gärten

Salenstein – Dominik Gügel, Direktor von Schloss & Park Arenenberg und des Napoleonmuseums, referiert über die Entstehung der Arenenberger Gärten, die einst schon Hortense de Beauharnais verzauberten. Der Vortrag «Nicht nur ein Garten für Hortense» ist Teil der populärwissenschaftlichen Reihe «Arenenberger Entdeckungen». und findet heute Abend um 19 Uhr im Cinéma im Prinzenflügel von Schloss Arenenberg statt.

Dominik Gügel. (Bild: zvg)

Dominik Gügel. (Bild: zvg)

Sommer 1816: Königin Hortense, die Erbin Napoleons I., hat sich nach ihrer Vertreibung aus Frankreich häuslich in der Stadt Konstanz niedergelassen. Auf der Suche nach einem standesgemässen Landsitz reist die Monarchin an den Untersee und verliebt sich dabei in den Arenenberg. Ohne zu wissen, ob dessen Besitzer überhaupt verkaufen möchten, plant Hortense aus dem etwas in die Jahre gekommenen mittelalterlichen Schlossgut einen zeitgemässen Landsitz nach französischem Vorbild zu machen. Dabei hat sie vor allem die Gärten im Visier. Ihnen möchte sie zunächst wieder zu voller Schönheit verhelfen. Kein Wunder, dass auch Hortense deren Charme erliegt, verfügt der Arenenberg doch über eine Gartengeschichte, die bis in die Spätantike zurückreicht. Seit dieser Zeit verzaubern seine Gärten die Besucher.

Dominik Gügel verfolgt deren Spur bis zu ihren Anfängen zurück. Er unternimmt eine Zeitreise und zeigt auf, wo die Wurzeln der Baum-, Schul-, Wein- und Lustgärten liegen und woher die Gartenbauer aller Jahrhunderte ihre Anregungen schöpften. Übrigens: Seit dem 5. Juni  präsentieren sich die historischen Gärten des Napoleonschlosses und die Schulgärten des Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg gemeinsam als «Arenenberger Gartenwelt».

www.napoleonmuseum.ch

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