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Lugano fertigt SCK ab

Wasserball – Mit grosser Spannung wurde das Match zwischen dem SC Kreuzlingen und Erzrivalen Lugano NPS entgegen gesehnt. Dafür mussten die Kreuzlinger gestern Abend ins Tessin fahren, um das zweite Saisonduell zu bestreiten.

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(Bild: Gaccioli)

Bereits die erste NLA-Begegnung der beiden Top-Clubs im Schweizer Wasserball war regelrecht fesselnd. Dabei besiegte man im heimischen Freibad Hörnli die Luganesi mit 12:10 Toren. Im Cupviertelfinal gewannen hingegen die Tessiner, allerdings war hierfür ein Penalty-Shootout nötig. Nun hätte man erwarten dürfen, dass sich auch das gestrige Match als äußerst spannend gestalten würde.

SCK konzeptlos
Doch nicht einmal der Start gelang den Kreuzlingern, denn in der Offensive fand man über das gesamte Spiel hinweg kein Konzept. Auf der anderen Seite spielten die Luganesi umso konsequenter. Die Gäste nutzten ihre Konter nicht und kassierten im Gegenzug einige Gegenangriffe. So legten die Gastgeber schon im ersten Viertel um fünf Tore vor. Erst danach kam ein Kreuzlinger Zeichen, jedoch setzte sich die Partie weiterhin so fort wie zuvor. Spätestens zur Halbzeit war der Groschen gefallen. Der SCK lag 3:9 hinten und die Tessiner konnten einen Gang zurückschalten. Eine Aufholjagd wie in den vorigen Spielen gelang nicht. Nach dem 5:9 im dritten Viertel folgte schlussendlich die dritte Kreuzlinger Niederlage durch ein 5:11-Resultat.

Die Zeit rennt
Kreuzlingen liegt derzeit in einem Formtief. Zwar konnten Begegnungen gegen vermeintlich schwächere Clubs gewonnen werden, die drei jüngsten Schlüsselpartien gegen Horgen, Schaffhausen und Lugano wurden indessen allesamt verloren. Wie die Thurgauer stellen diese Vereine Ansprüche auf die ersten beiden Tabellenplätze und damit auf die direkte Halbfinalqualifikation. Nur noch vier Matches stehen an, die allesamt gewonnen werden sollten, da man derzeit auf dem dritten Rang sitzt. Schon kommenden Freitag muss gegen den SC Schaffhausen im Freibad Hörnli gespielt werden. Angesichts der Umstände hat es Offensivkraft Robin Pleyer auf den Punkt getroffen: «Wir müssen unbedingt den Hebel umlegen!»

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