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Den eigenen Solarstrom nutzen

Thurgau – Der Kanton Thurgau unterstützt zur weiteren Optimierung des Eigenverbrauchs die Installation von Batteriespeichern für Solaranlagen.

Der Strompreis für einen Durchschnittshaushalt. (Bild: heyday)

Der Strompreis für einen Durchschnittshaushalt. (Bild: heyday)

Produziert ein Hausbesitzer auf dem Dach Solarstrom und braucht diesen zur selben Zeit im Haus, so heisst das «Eigenverbrauch». Die Eigenverbrauchsregelung gibt das Recht, den selbst produzierten Strom ohne den Umweg über das Stromnetz zeitgleich selbst zu nutzen.

Selbstverständlich bleibt der Hausbesitzer ans Netz angeschlossen und kann daraus Strom beziehen, wenn die eigene Anlage nicht genügend produziert. Umgekehrt muss der örtliche Energieversorger den Strom des privaten Produzenten abnehmen und vergüten, wenn die Stromerzeugung den Verbrauch übersteigt.

Einsparung von Kosten
Wer selbst Strom produziert, bezieht also weniger Strom aus dem öffentlichen Netz und spart mit dem Eigenverbrauch Strombezugskosten inklusive Netznutzungsentgelt und gesetzlichen Abgaben (vgl. Grafik).  Mit jeder selbstkonsumierten Kilowattstunde lassen sich somit um die 20 Rappen sparen. Pro Jahr ergibt das für ein Einfamilienhaus, je nach Grösse der Solaranlage und Eigenverbrauch, einen Betrag zwischen 250 und 500 Franken. Die Möglichkeit des Eigenverbrauchs besteht nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern auch für Mietliegenschaften oder Stockwerkeigentümer, da der grösste Teil des selbstproduzierten Stroms im Eigenverbrauch genutzt werden kann. Die Berechnung des Solarenergiepotenzials ermöglicht das Tool www.sonnendach.ch.

Weitere Auskünfte bieten die öffentlichen Energieberatungsstellen: www.energie.tg.ch/beratungsangebot. Informationen zum Förderprogramm:     www.energie.tg.ch

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