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Ermatinger will Weltrekord knacken

Ermatingen/Chur – Am 12. Juli startet der Chef des Feuerwehrsanitätszuges Thorsten Arp in Chur zum zweiten Mal seinen Weltrekordversuch im Kajak auf dem Rhein. Ab hier will er die 1150 km bis zur Mündung in die Nordsee bei Rotterdam/NL dann in weniger als sieben Tagen paddeln.

Eine fünfköpfige Begleitmannschaft wird ihn dabei vom Ufer aus logistisch unterstützen. In der Mannschaft sind drei weitere Ermatinger: seine Frau Monica, Sohn Finn und der Ermatinger Unternehmer/Feuerwehrkommandant Lukas Geisser. Logistische Unterstützung erhält das Team durch das zur Verfügung stellen eines Begleitfahrzeugs von der Garage Kern/Daniel Kern.

Der erste Versuch (der im Dorf auf reges Interesse stiess und zahlreich online verfolgt wurde) musste 2014 nach knapp der Hälfte der Strecke wegen steigendem Hochwasser abgebrochen werden.

Ein Mann, ein Boot und (hoffentlich) ein Rekord. (Bild: zvg)

Ein Mann, ein Boot und (hoffentlich) ein Rekord. (Bild: zvg)

Corrado Filipponi aus Winterthur hat 2010 den bis dahin langjährigen Streckenrekord gebrochen und dafür sieben Tage, zehn Stunden und 16 Minuten gebraucht. Bereits 2013 musste er seinen Titel aber an den jungen Deutschen Paddler Martin Möllemann abgeben, der mit sechs Tagen, zwölf Stunden und 55 Minuten den aktuellen Weltrekord hält.

Nach dem Start in Chur ist am 12. Juli die erste Tagesetappe bis nach Ermatingen vorgesehen, wo die Ankunft spät abends sein wird. Am 13. Juli geht es bereits wieder sehr früh los, um das nächste Tagesziel bei Basel zu erreichen. Das bedeutet pro Tag ca. 16 Stunden im Kajak mit kurzen Pausen an Land und Übernachtung im Wohnmobil direkt am Ufer.

Materiell wird das Projekt von einigen Firmen rund um den Kanusport unterstützt.

Der Arbeitgeber des Pflegefachmanns Thorsten Arp, die Klinik Schloss Mammern, unterstützt das Projekt zusätzlich finanziell.

Weitere Informationen rund um das Projekt, Fotos, Tagesberichte und die jeweils genaue Position unterwegs sind auf der Webseite www.rheinrekord.ch zu finden.

Anfeuern, aufmuntern und kommentieren ist auf dieser Webseite ausdrücklich erwünscht!

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