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Kreuzlingen im Halbfinal

Wasserball – Nach dem ersten Sieg am Donnerstag im Best-of-Three-Modus des Viertelfinals stand der SC Kreuzlingen mit einem Fuss in der nächsten Runde. Bei mässigen Bedingungen empfing man gestern Abend den SV Basel zum zweiten Match.

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(Bild: Gaccioli)

Angesichts der Ausgangslage konnten die Gastgeber entspannt auftreten, denn bereits die erste Partie endete deutlich mit einem Kreuzlinger Gewinn. Deshalb sollte die Begegnung vom Samstagabend ebenso mit Kreuzlinger Überlegenheit enden.

Monoton zum Sieg
Obwohl die Kreuzlinger gegen Basel keinen Druck verspürten, gingen sie mit hoher Konzentration ins Match. Durch gekonnte Spielzüge musste Basel allein in den ersten vier Minuten vier Strafen hinnehmen. Dreimal schlug Kreuzlingen daraus Profit. Die Gäste konnten der Kreuzlinger Dominanz wenig entgegensetzen und mussten das erste Viertel mit 1:5 beenden. Wenig anders verlief das restliche Spiel. Obwohl die Nachwuchsspieler viel Einsatzzeit bekamen, blieb der SC Kreuzlingen die bestimmende Mannschaft. In jedem Abschnitt schoss man fünf Tore, Basel hingegen verbesserte sich bis zum Abpfiff nur wenig. So gewannen die Thurgauer ohne grosse Spannung mit 20:9 Toren.

Beschwerliches Halbfinal
Kreuzlingen hat es problemlos in die nächste Runde geschafft, die in nur fünf Tagen am 7.  Juli beginnt. Anders als mit Basel steht den Ostschweizern jetzt ein grosser Brocken bevor, denn es geht gegen den Titelverteidiger SC Horgen ins Halbfinal. In der Vorrunde hat das Team vom Zürichsee eine ähnliche Leistung wie die Kreuzlinger gezeigt, wobei nur ein Punkt beide Mannschaften trennte. Horgen konnte mit dem zweiten Rang direkt ins Halbfinal ziehen und durfte dadurch eine längere Auszeit nehmen. Diese bleibt dem SCK nicht verwehrt, obgleich sie etwas kürzer ist. Die jungen Akteure von Trainer Roehl gehen ausgesprochen motiviert in die Best-of-Five-Serie. Das Ziel bleibt das Erreichen des Finals, also muss erst der Rekordmeister bezwungen werden. Den Willen dazu haben sie schon vor Beginn der Playoffs gezeigt, als sie noch versucht hatten, den zweiten Platz den Horgenern zu entreissen. Nur knapp misslang dieser Versuch, allerdings kann man gut darauf aufbauen, da man dabei Horgen mit starkem Einsatz in Bedrängnis brachte. Jedoch bleibt ein Nachteil. Aufgrund des besseren Abschneidens dürfen die Züricher dreimal Heimrecht in fünf Matches geniessen. Der SCK muss also auch auswärts triumphieren und dem Rivalen deutlich machen, dass man den Titel will.

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