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Bronze für den SCK

Wasserball – Im Spiel um Platz drei der Wasserball-Playoffs kam es gestern zur zweiten Begegnung im Best-of-Three-Modus. Dafür musste Kreuzlingen zum Nachbarschaftsduell nach Schaffhausen fahren. Der gestrigen Partie war am Donnerstag ein Kreuzlinger Sieg im Hörnli vorangegangen.

Wasserball_2016_3Trotz des Auswärtsspiels liegt der Vorteil beim SCK, da die Mannschaft des scheidenden Trainers Roehl nur noch einen Sieg braucht, um den dritten Platz zu ergattern. Die Schaffhauser mussten deswegen gestern gleichziehen, wollten sie die Matchserie auf Dienstag zum entscheidenden Spiel verlängern. Doch die Thurgauer waren bestens aufgelegt, den Sack ohne Umwege zuzumachen.

SCK dominant
Die Gäste starteten sofort mit grosser Konzentration. Schaffhausen wurde so sehr bedrängt, dass sie keine Abschlussmöglichkeit fanden. Die Kreuzlinger legten derweil mit vier Toren vor, bis die Munotstädter erstmals einnetzten. Das zweite Viertel verlief wesentlich ausgeglichener. Beide Teams trafen jeweils nur einmal ins Tor. Nach der Halbzeit spielte Kreuzlingen wieder seine Dominanz aus, mit der die Führung vergrössert wurde. Durch das 11:5 im dritten Abschnitt für den SCK konnten die Spieler entspannter agieren. Schaffhausen vermochte es nicht mehr bis zum Abpfiff den Rückstand aufzuholen. Vier Treffer auf beiden Seiten führten schlussendlich zum 15:9-Endresultat und damit zur verdienten Bronzemedaille für Kreuzlingen.

Abschied nehmen
Die Kreuzlinger Wasserballer können diesen Triumph mit einem weinenden und einem lachenden Auge feiern. Nach einem unglücklichen Halbfinalverlauf rundete man die Saison mit einem dritten Rang ab. Ein Einzug ins Final gegen Lugano war ebenso möglich gewesen, jedoch ist wegen des jungen Durchschnittsalters von knapp 24 Jahren den Sportlern nichts vorzuwerfen. Ausserdem muss man Abschied von seinem Erfolgscoach nehmen, der kurz zuvor seinen Rücktritt bekannt gab. Seit 1996 hat Sirko Roehl die Herrenabteilung des Kreuzlinger Wasserballs massgeblich geformt. Sämtliche Titelgewinne sowie Cupsiege, die der SCK vorweisen kann, gehen auf sein Konto. Die offene Stelle wird nicht lange vakant bleiben, denn ein neuer Betreuer steht schon in Aussicht. Die Messlatte wird für ihn hoch sein, allerdings darf er mit einem jungen talentierten Team arbeiten, das begierig auf neue Titel ist.

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