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Queere Infos für den Bodensee

Bodensee – Die Newsplattform «queer-lake.net» vernetzt die LGBT-Szene rund um den Bodensee.

«queer-lake.net», so heisst die neue Internetplattform, die seit ein paar Wochen Lesben, Schwule, Bi- oder Trans- oder Intersexuelle Menschen rund um den Bodensee vernetzt. Anders als in den grösseren Städten, wo sich die – oft auch als «queer» bezeichneten – Gruppen in Szenenlokalen treffen, ist der Kontakt in ländlichen Gebieten schwieriger.

Aus diesen Überlegungen heraus und mit finanzieller Unterstützung der St.Galler Fachstelle für Aids- und Sexualfragen und der St.Galler Internetmanufaktur «netz.werk», wurde die Plattform eingerichtet. Sie bringt Neuigkeiten und Termine, die für das «queere» Publikum interessant sein können.

queerlake_logoIm Zuge des Aufbaus wurden alle aufzutreibenden Organisationen und Betriebe in der Ostschweiz, im Fürstentum Liechtenstein, in Vorarlberg sowie im Deutschen Bodenseeraum angeschrieben. Es kamen über 40 Adressen zusammen. «Viele queer-Menschen in der Region bewegen sich regelmässig über die Landesgrenzen, für den Ausgang oder zum Einkauf», sagt «queer-lake.net»-Initiant Roland Köppel. «Mit unserer Internetplattform und dem Facebook-Auftritt gibt es erstmals eine zentrale Anlaufstelle, bei der sich die Community rund um den Bodensee informieren kann. Uns geht es darum, die verschiedenen Organisationen zu vernetzen und so den Informationsfluss zu verbessern.»

Ein kleines Redaktionsteam sucht die Informationen zusammen, ist aber auch darauf angewiesen, dass Nachrichten und Termine gemeldet werden. Die LGBT-Organisationen und Eventveranstalter können ihre Anlässe anmelden. Die Meldungen werden aufbereitet, Termine im Kalender publiziert. Dabei beschränkt sich die Plattform auf Veranstaltungen und Berichte aus dem Bodenseeraum.

Bereits wenige Wochen nach dem Start, hat sich «queer-lake» herumgesprochen. Derzeit sind 41 Organisationen und viele Termine und Anlässe aufgeführt. «Wir haben fast täglich etwas zu berichten», freut sich Initiant Roland Köppel. «Ich bin selbst überrascht, wie viel in der Region läuft.»

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