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Suizid-Barrieren für Konstanzer Münster

Konstanz – Am Donnerstag, 28. Juli, wurden auf dem geschichtsträchtigen Konstanzer Münster nach mehreren traurigen Vorfällen Suizid-Barrieren installiert.

Das Konstanzer Münster war bereits mehrmals Schauplatz für Suizid-Tragödien. (Bild: commons.wikimedia.org)

Das Konstanzer Münster war bereits mehrmals Schauplatz für Suizid-Tragödien. (Bild: commons.wikimedia.org)

Aufgrund mehrerer trauriger Vorfälle in jüngster Vergangenheit, wurden am Donnerstag, 28. Juli, Suizid-Barrieren am Konstanzer Münster angebracht. Besonders interessant ist, dass die anspruchsvolle Lösung durchweg aus der Bodensee-Region stammt. Konstanzer Ingenieure sorgten dabei für die Konstruktion, das Material kommt von den Romanshorner Spezialisten für Schutzsysteme Geobrugg in Form von hochfesten Stahldrahtnetzen. Zudem interessant ist die Lösung aus historischer und architektonischer Sicht: Die Kronen-Form der Sicherungsnetze ist den zwei Steinkuppeln nachempfunden, die bis vor ca. 200 Jahren tatsächlich auf dem Münster existierten. Dennoch erlaubt das relativ dünne Netz eine transparente Anmutung und somit gute Sicht von den Aussichtsplattformen. Somit soll den Themen Sicherheit, Ästhetik und Denkmalschutz bestmöglich Rechnung getragen werden.

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