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Ruhiger Verlauf des Seenachtsfest

Kreuzlingen/Konstanz – Aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau verlief das Seenachtsfest «Fantastical» in Kreuzlingen am Freitag und Samstag auf dem Festgelände ruhig. In Konstanz hatte die Polizei etwas mehr zu tun, spricht aber ebenfalls von einem äusserst freidlichen Seenachtfest. (Kapo TG/Polizeipräsidium Konstanz/Bundespolizeiinspektion Konstanz)

Die Kantonspolizei Thurgau betrieb am "Fantastical" einen mobilen Polizeiposten. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Die Kantonspolizei Thurgau betrieb am «Fantastical» einen mobilen Polizeiposten. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau auf dem Festgelände und auf den Strassen meldeten keine besonderen Vorkommnisse. Durch die sichtbare und grenzüberschreitende Polizeipräsenz konnten grössere Ereignisse verhindert werden. Nach dem Feuerwerk kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu Verkehrsbehinderungen.

Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau verzeichnete ein sehr grosses Verkehrsaufkommen auf dem See. Zirka 23.30 Uhr kenterte im Konstanzer Trichter aus bislang unbekannten Gründen ein Boot. Alle vier Personen konnten durch die Besatzung eines anderen Bootes gerettet werden. Zwei Personen wurden zur Überprüfung ins Spital gebracht. Die genauen Umstände werden durch Spezialisten der Seepolizei abgeklärt.

Auch in Konstanz friedlich
Auch in diesem Jahr dürften zirka 50’000 Personen das Fest besucht haben. Auf der Bundesstraße 33 kam es am Nachmittag zwischen Radolfzell und Konstanz aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zeitweise zu stockendem Verkehr. Ansonsten verlief der Anreiseverkehr ohne grössere Probleme. Zur Entspannung dürfte beigetragen haben, dass zahlreiche Festbesucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisten.

Wie bereits im letzten Jahr wurde der Führungs- und Einsatzstab der Polizei von Mitarbeitern des Deutschen Wetterdienstes vor Ort beraten. Durch die starke Abwanderung nach Ende des Feuerwerks kam es auf der Bundesstraße 33 Richtung Radolfzell/Autobahn wieder zeitweise zu stockendem Verkehr. Zirka 8000 Personen traten die Rückreise mit Zügen an, was auch zu einer Entspannung des Rückreiseverkehrs beigetragen haben dürfte.

Während sich das Festgelände in der Seestraße zunehmend leerte, wurden im Stadtgarten und beim Klein Venedig bis zur Einstellung der Musikdarbietungen um 2 Uhr noch ausgiebig gefeiert. Danach war auch dort eine starke Abwanderung der Besucher festzustellen. Kurz nach 2.30 Uhr konnte die Verkehrsruhe komplett aufgehoben werden, nachdem von den Stadtwerken die Reinigungsmaßnahmen abgeschlossen waren.

Am Samstagabend, gegen 23.30 Uhr, kenterte im Konstanzer Trichter ein Boot. Vier Personen gingen über Bord und drohten zu ertrinken. Sie wurden von der Besatzung eines anderen Bootes gerettet.

Im Veranstaltungsraum und dem angrenzenden Innenstadtbereich kam es zu mehreren polizeilichen Einsätzen gemäss der nachfolgenden Übersicht.

Die vorläufige Bilanz der Polizei:
Eingeleitete Strafverfahren: 11, davon Körperverletzungen:  6, Beleidigungen von Polizeibeamten:  3, Sachbeschädigungen:  2. Zwei Personen wurden wegen Trunkenheit in Gewahrsam genommen und mussten den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen.

Auch die Bundespolizei war anlässlich des diesjährigen Seenachtfestes in Konstanz im Einsatz. Mit Schwerpunkt Bahnhof Konstanz wurde eine reibungslose An- und Abreise der  Veranstaltungsbesucher gewährleistet. Es kam im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei zu keinen nennenswerten Vorfällen. Das Seenachtfest 2016 ist somit auch aus bundespolizeilicher Sicht – gemessen an der hohen Besucherzahl – äusserst friedlich verlaufen.

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