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Attraktiver Handball mit knappem Ausgang

Handball – In einem Testspiel vor 400 Zuschauern in Kreuzlingen besiegte der deutsche Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten den neunfachen Schweizermeister Pfadi Winterhur mit 25:24.

Pascal Vernier am Ball. (Bild: zvg)

Pascal Vernier am Ball. (Bild: zvg)

Es war äusserst unterhaltsame Handballkost, welche den zahlreich erschienenen Handballfans am Samstag in der Kreuzlinger Egelseehalle geboten wurde. Für Balingen-Weilstetten war es ein letzter Test vor dem ersten Ernstkampf der Saison im Pokalwettbewerb. Die Winterthurer starten am 31. August in die NLA-Saison, in welcher sie erneut zum Kreis der Top 4 gezählt werden.

Der Bundesligisten mit seinem Star Pacal Hens, der 2007 das deutsche Nationalteam als Toptorschütze zum Weltmeistertitel geführt hatte, erwischte den besseren Start und lag nach zwölf Spielminuten bereits mit 6:2 vorne. Zwar konnte sich Pfadi in der Folge steigern und die Fehlerquote im Angriff deutlich senken, doch näher als bis auf zwei Treffer kam das Team von Adrian Brüngger nicht an den physisch überlegenen Widersacher heran. Zur Pause führte Balingen-Weilstetten verdient mit 14:10.

In der zweiten Halbzeit stellten sich die Zürcher besser auf den Gegner ein. Nun spielten sie meist auf Augenhöhe und die vom Isländer Rúnar Sigtryggsson trainierten Süddeutschen bekundeten deutlich mehr Mühe. Pfadi wirkte nach der Pause spritziger und münzte seine Schnelligkeit desöftern in herrlich herausgespielte Treffer um. Wäre da nicht der starke schwedische HBW-Keeper Peter Johannesson gewesen, es wäre für Pfadi mehr möglich gewesen als die am Ende knappe 24:25-Niederlage. Dazu missglückte die auf diese Saison hin eingeführte taktische Variante, den Torhüter im Angriff durch einen siebten Feldspieler zu ersetzen. Die Balinger erzielte nicht weniger als vier Treffer mit einem Distanzwurf ins leere Pfadi-Tor.

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