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Ungefährdeter Heimsieg im Schweizer Cup

Handball – Die 1.-Liga-Männer des HSC Kreuzlingen haben im ersten Ernstkampf der Saison 2016/17 problemlos die zweite Cup-Runde erreicht. Die Mannschaft von Cheftrainer Andy Dittert bezwang den gleichklassigen TV Dagmersellen nach einem Schützenfest mit 44:34 (22:12). (Text: Markus Rutishauser)

Trainer Andy Dittert stellte seine Mannschaft gut auf den Gegner ein. (Bild: GACCIOLI KREUZLINGEN)

Trainer Andy Dittert stellte seine Mannschaft gut auf den Gegner ein. (Bild: GACCIOLI KREUZLINGEN)

Den Kreuzlingern genügten dabei starke 20 Minuten, um die Luzerner entscheidend zu distanzieren. Vom 7:6 (9. Minute) zogen sie bis zur Pause auf 22:12 davon. Mit diesem klaren Vorsprung im Rücken konnte Dittert nach dem Seitenwechsel munter durchwechseln und auch den Jungen viel Einsatzzeit geben. Diese machten ihre Sache sehr gut. So erzielten Joeri Deriks und Pascal Schweikhardt je zwei Treffer. In der Offensive müssen sich die HSCK-Verantwortlichen im Hinblick auf die am 17. September mit dem Heimspiel gegen den SV Fides St. Gallen beginnende Meisterschaft keine Sorgen machen. Da stehen Dittert zahlreiche Varianten zur Verfügung. Gegen Dagmersellen wären bei einer noch etwas besseren Chancenauswertung gut und gerne 50 Tore möglich gewesen.

Nicht restlos überzeugte dagegen die Kreuzlinger Abwehr. Bereits in den ersten zehn Minuten passte die Absprache im Verbund nicht wirklich und so kamen die flinken Luzerner zu sechs relativ einfach herausgespielten Treffern. Die 20 Minuten bis zur Pause waren dann deutlich konzentrierter und entschlossener, so dass die Gäste wesentlich grössere Problem bekundeten. Gleiches kann man von der gesamten zweiten Halbzeit nicht mehr behaupten. 22 Gegentreffer gegen das Mittelfeldteam von Dagmersellen sind definitiv zu viel. Im defensiven Bereich hat Trainer Dittert also noch einigen Gesprächsbedarf mit seinem Team. Näher als bis auf fünf Treffer kam Dagmersellen allerdings auch trotz des Nachlassens der Thurgauer nicht mehr heran und so steuerten diese am Ende einem ungefährdeten Cupsieg entgegen. Beste Torschützen waren Istvan Fekete und Jonas Heim mit jeweils neun Treffern, bei den Luzernern traf Kreisläufer Fabian Wyss sieben Mal.

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