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Spitex-Regionen fusionieren

Kreuzlingen – Am nationalen Spitextag öffnete die Spitex Region Kreuzlingen die Türen ihrer neu bezogenen Räumlichkeiten in Landschlacht. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Fusion mit der Spitex Region Untersee.

Die Verantwortlichen vor dem Eingang der neuen Räumlichkeiten im Haus der Blindenbibliothek: (v.l.n.r.) Christine Heuberger, Vizepräsidentin der Spitex Region Kreuzlingen, Renato Canal, Präsident des Vereins Spitex Region Kreuzlingen, Doris Egli, Geschäftsführerin Spitex Region Kreuzlingen und Barbara Schmid, Standortleiterin Landschlacht. (Bild: zvg)

Die Verantwortlichen vor den neuen Räumlichkeiten :
(v.l.n.r.) Christine Heuberger, Vizepräsidentin der Spitex Region Kreuzlingen, Renato Canal, Präsident des Vereins Spitex Region Kreuzlingen, Doris Egli, Geschäftsführerin Spitex Region Kreuzlingen und Barbara Schmid, Standortleiterin Landschlacht. (Bild: zvg)

Ermatingen, Salenstein, Berlingen. Diese drei politischen Gemeinden bilden heute die Spitex Region Untersee. Die Anforderungen des Amtes für Gesundheit an die Dienstleistungen der Spitex steigen stetig, so dass es für kleine Gemeinden immer schwieriger wird, diese zu erfüllen. Darum wird der Anschluss an grössere Spitexvereine gesucht. «Es ist nicht so, dass die Grossen die Kleinen verschlingen, wie es manchmal dargestellt wird», betonte Doris Egli, Geschäftsführerin der Spitex Region Kreuzlingen. «Die Spitex Region Untersee war auf der Suche nach Anschluss an eine grössere Organisation und ist deshalb auf uns zugekommen», so Egli. Zu den Anforderungen des Amtes für Gesundheit an eine Spitex zählen unter anderem spezifische Angebote wie ein Abend- und Nachtpikettdienst, sowie speziell ausgebildete Fachpersonen im Bereich des Wundmanagements, der Palliative Care und der Psychiatriepflege. Für Spitexvereine mit einem kleinen Einzugsgebiet ist es schwierig, diese Fachpersonen einzustellen oder auszubilden, oder die vielen Pikettstunden abzudecken. Aus diesem Grund war der Zusammenschluss unausweichlich.

«Die Fusion bringt neben einigen Vorteilen für beide Seiten auch Herausforderungen mit sich», sagte Doris Egli. Aufgrund eines politischen Entscheides wird der bisherige Standort in Ermatingen aufgelöst und der Standort in Tägerwilen erweitert. Dafür konnte bereits eine Lösung gefunden werden: Die Spitex wird auch in Zukunft im Gemeindehaus in Tägerwilen untergebracht sein. Räumlichkeiten des ehemaligen Notariats konnten dazu gemietet werden, die nun eines kleinen Umbaus bedürfen. Eine längere Phase des Umbaus hat das Haus der Blindenbibliothek in Landschlacht hinter sich, wo die Mitarbeiterinnen der Spitex im Mai ihre neuen Räumlichkeiten bezogen. Nachdem sie ihre Arbeit längere Zeit in einer engen 3,5 Zimmer Wohnung verrichten mussten, ist die Freude über den Umzug gross: «Wir haben nun genügend Raum für ein entspanntes Nebeneinander und Miteinander und die Lage mit Blick auf den See ist wunderschön», sagte Barbara Schmid, Standortleiterin Landschlacht.

Anlässlich des nationalen Spitextages öffnete der Standort die Türen seiner neuen Räumlichkeiten. Vertreter der Gemeinden sowie Interessierte aus der Bevölkerung, Pflegefachpersonen und Klienten nutzten die Gelegenheit, um die einladend eingerichteten Räume zu besichtigen. Dazu gehören zwei grosszügige Büros mit vielen gut ausgestatteten Arbeitsplätzen, ein Aufenthaltsraum, zwei Zimmer für die Ausbildung der Lernenden, ein Materiallager und eine Garderobe mit Duschmöglichkeit.

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