/// Rubrik: Topaktuell | Vereine

Brücken, Schluchten und weite Weiden

Kreuzlingen – Die Männerriege Kreuzlingen war auf Turnfahrt. In ihrem Reisebericht erzählen sie von vielen zurückgelegten Kilometern und romantischen Aussichten.

Die Männerriege Kreuzlingen war im Greyerzerland unterwegs. (Bild: zvg)

Die Männerriege Kreuzlingen war im Greyerzerland unterwegs. (Bild: zvg)

Das Greyerzerland lockte die Männerriege Kreuzlingen zur Turnfahrt. In Bulle war das Hotel Ibis als Basislager eingerichtet worden, die Stadt bewährte sich als erstes Verpflegungszentrum. Der Bus brachte danach die Wanderer zum Ausgangsort Charmey. Die Wegweiser «Chemin du Gruyere» sollten die Wegleitung sichern, es gelang, doch nicht immer, was für Männerriegler lockere sportliche Zusatzschleifen bedeutete. Genau so locker war auch das zusätzliche Auf und Ab zur Alpbeiz «Jardine». Eine wunderschöne, wenn gar eine romantische Landschaft begleitete die Männer entlang dem Lac de Montsalvens über waldige Wege. Der anschliessende Durchmarsch über Brücken, Tunnels und schier unwegsamen Pfaden durch die Jogne-Schlucht liess ob der schaurig-schönen Naturszenerien oft innehalten. In Broc angekommen entschieden sich die Müden zur Rückfahrt nach Bulle, die Zackigen für abermals eine Zusatzschleife via Greyerz.

Am zweiten Wandertag führte der Bus zum Ausgangspunt im Dorf Jaun, wo ab dort gleich ein üppig ansteigender Weg Richtung Euschelspass die Wandergruppe aufnahm. Immer höher ankommend eröffnete sich eine grandiose Aussicht in die Bergwelt. In der Bergbeiz Ritzlialp wartete das bestellte Essen, «Röschti mit G’Hacketem» auf die Hungrigen. Zur Verdauung führte der Weg wieder abwärts über weite Weiden, wo die vielen sichtlich zufriedenen Rinder dem Vorbeimarsch nachschauten. Bald fiel der Blick auf den, im Tal unten ruhig liegenden Schwarzsee, der schliesslich auch das Ziel war. Bevor der Abstieg dann doch noch mit recht happigen Trittstufen zu bewältigen war, gönnte man sich einen Zwischenhalt bei einem Gasthaus, das mit überaus reichem Blumenschmuck aufgefallen war. Die für Ostschweizer nicht ganz so bekannte Region ist wirklich einen Wanderung wert. Zur Krönung der Reise wies der SBB-Zugführer einen reservierten Erste-Klasse-Wagen an, die zweite Klasse war vollbesetzt – es war halt herrliches Wanderwochenende.

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