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Regionaler Führungsstab substanziell unterstützt

Altnau – In Altnau ereigneten sich fast gleichzeitig vier folgenschwere Ereignisse. Gemeindepräsident Hans Feuz rief zur Unterstützung und Bewältigung den Regionalen Führungsstab Kreuzlingen (RFS) auf.

Bei der Besprechung. (Foto: IDK)

Bei der Besprechung. (Foto: IDK)

Überflutete Keller, Unfall eines Gefahrenguttransports, Blitzeinschlag, ein Schlafzimmerräuber und eine Demonstration: diese Ausgangslage bot sich Markus Meile, Stabschef des Regionalen Führungsstabes Kreuzlingen (RFS) und seinem Stab, als sie sich am Montagnachmittag zur jährlichen Stabsübung in Altnau einfanden.

Nebst Altnau gehören die Gemeinde Langrickenbach, Bottighofen, Güttingen, Kemmental, Kreuzlingen, Lengwil und Münsterlingen zur Zivilschutzregion Kreuzlingen. Stabschef Markus Meile erklärte bei seinem Amtsantritt an der Führungsspitze der Zivilschutzregion Kreuzlingen Anfang 2014 die jährliche Stabsübung zu einem seiner Ziele. Nach Kreuzlingen und Langrickenbach fand die dritte Übung anfangs Woche nun in Altnau statt. An der Übung teilgenommen haben Gemeindepräsident Hans Feuz und Gemeinderätin Aline Indergand.

Das Ziel der Übungen in den Partnergemeinden ist immer identisch: Bis ins Detail müssen die Prozesse zur Bewältigung eines Ereignisses mit den Spezialisten der ereignisbetroffenen Gemeinde und dem Kernstab des RFS Kreuzlingen geübt und überprüft werden. Während den dreistündigen Übungen müssen die Ereignisse unter Kontrolle gebracht, beziehungsweise Massnahmen ausgearbeitet und der Behörde als Entscheidungsgrundlage vorgelegt werden.

«Die Zusammenarbeit innerhalb des Kernstabes funktioniert gut, die ortsansässigen Spezialisten brachten ihr Wissen professionell ein und unterstützten den RFS substanziell, sodass der Behörde ein in sich schlüssiges Massnahmenpaket vorgelegt werden konnte», reüssierte Stabschef Meile.

Gemeindepräsident Hans Feuz zeigte sich beeindruckt von der Stabsübergreifenden Zusammenarbeit. Diese Übung habe ihm die Gewissheit vermittelt, in einem Ereignisfall auf die Fachkompetenz des Bevölkerungsschutzes zurückgreifen zu können.

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