/// Rubrik: Polizeimeldungen | Topaktuell

Verfolgungsfahrt endet in der Schweiz

Gaienhofen/Winterthur – Mit überhöhter Geschwindigkeit flüchtete ein 45-jähriger Autofahrer, als er am frühen Mittwochmorgen, gegen 5.25 Uhr, von Beamten des Polizeireviers Radolfzell in Gaienhofen kontrolliert werden sollte.

(Bild: tm)

(Bild: tm)

Der Mann, der sämtliche Anhaltesignale missachtet hatte, fuhr mit etwa 130 km/h in Richtung Öhningen, wobei er ständig die Kurven schnitt und in der Strassenmitte fuhr, um ein Überholen des Streifenwagens zu verhindern. Nachdem am Grenzübergang Öhningen/Stein am Rhein drei Autos rechts vom Zollhäuschen standen, raste der 45-Jährige links an dem Grenzposten vorbei und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit ortseinwärts. Von dort ging die Flucht mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h über Etzwilen, Stammheim, Waltalingen, Ossingen und Kleinandelfingen auf die A4, ehe der Flüchtige schliesslich auf der A1 bei Winterthur von der Schweizer Polizei mit mehreren Streifenfahrzeugen eingekeilt und gestoppt werden konnte, nachdem er zuvor bereits eine Kontrollstelle ignoriert hatte.

Auf seiner halsbrecherischen Fahrt raste der 45-Jährige mehrmals links an Verkehrsinseln vorbei und überholte rund 30 Autofahrer, obwohl er keine Sicht auf den Gegenverkehr hatte. Auf der A4 kam es beinahe zu einer Kollision, als sich der Flüchtende in einem Bereich, wo die Autobahn einspurig wird, mit seinem Fahrzeug zwischen einem vorausfahrenden Pkw-Lenker und der Leitplanke durchzwängte. Wie sich herausstellte, ist der 45-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Diese ist ihm gerichtlich entzogen worden. Der Mann wurde in der Schweiz dem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft.

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