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Ausblick in die Geschichte der Region

Wäldi – Die Finanzierung ist gesichert, die Bewilligungen vorhanden und die Arbeiten vergeben. Nun kann es an den Wiederaufbau des Napoleonturms «Belvedere» zu Hohenrain gehen. In Wäldi entsteht im Frühling ein 35 Meter hoher Aussichtsturm. Mit dem damit verbundenen didaktischen Konzept bietet er gleichzeitig auch einen Einblick in die Geschichte der Region.

Peter Dransfeld (v.l.), Markus Thalmann, Karl Möckli und Urs Keller setzen sich für den Wiederaufbau des Napoleonturms ein.(Bild: ek)

Peter Dransfeld (v.l.), Markus Thalmann, Karl Möckli und Urs Keller setzen sich für den Wiederaufbau des Napoleonturms ein. (Bild: ek)

«Die Rechnungen für die zugesicherten Spenden sind verschickt», erklärt Karl Möckli, Präsident des Fördervereins für den Aufbau des Napoleonturms. Bis anhin sind die nötigen 895’250 Franken seitens Sponsoren, Unternehmen und Institutionen nur zugesichert gewesen. Sorgen um die Zahlungsbereitschaft macht sich der ehemalige Gemeindeammann von Wäldi aber keine. «Ich habe bereits freudige Zuschriften erhalten, dass der Turm zustande kommt.» Ein Projekt, dass nicht alle Tage gebaut wird, wodurch sich auch die Auftragsvergabe als komplexer als sonst erwies.

 

 

 

So wird der neue Napoleonturm aussehen. (Bild: zvg)

So wird der neue Napoleonturm aussehen. (Bild: zvg)

«Wir sind froh, dass wir die 750’000 Franken an Arbeiten in der Region vergeben konnten», so Architekt und Vereinsmitglied Peter Dransfeld. Auch für 30 neue Parkplätze wurde gesorgt. Diese sind in der Region verteilt und nicht weiter als 15 Minuten Fussweg entfernt. Im Dezember wird die Baupiste erstellt, damit im Frühling ein grosser Kran die Holzelemente aufeinander stappeln kann. Die Eröffnungsfeier ist für März geplant. Das didaktische Konzept für den Turm hingegen steht bereits. Rund 50 Informationstafeln sollen auf den 200 Treppentritten nach oben eine Zeitreise durch die wichtigsten Ereignisse der Region bieten. «Interessantes, Wissenswertes und Sichtbares soll zu sehen sein», erklärt der verantwortliche Sekundarlehrer Urs Keller. Oben angekommen bietet sich dann ein 360° Panorama mit Infos zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Aussicht wird einem historischen Landschaftsbild gegenübergestellt, wodurch Vergleiche zu früher gezogen werden können. Auf www.napoleonturm-hohenrain.ch gibt es einen Vorgeschmack dazu.

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