/// Rubrik: Leserbriefe

SP ist für das neue Stadthaus

Leserbrief – Im zweiten Anlauf hat der Gemeinderat die Botschaft zum Neubau des Stadthauses grossmehrheitlich angenommen. Die SP Kreuzlingen stellt erfreut fest, dass die überarbeitete Botschaft wesentliche Verbesserungen beinhaltet. (SP-Vorstand/Fraktion SP-Gewerkschaften-Juso)

Die jetzige Botschaft berücksichtigt etwa die Forderungen der SP-Fraktion nach einer Gesamtschau auf die Zentrumsentwicklung wesentlich besser. Zudem verpflichtet sich der Stadtrat, die Verkehrsbeziehungen in der Umgebung des Neubaus vertieft zu untersuchen. Der Stadtrat formuliert aber auch klare Nutzungsprioritäten für die frei werdenden städtischen Liegenschaften, die das öffentliche Interesse in den Vordergrund stellen. Als Fazit darf festgestellt werden, dass sich die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Gemeinde- und Stadtrat bei der Überarbeitung der Botschaft gelohnt hat. Dementsprechend stellen sich der SP-Vorstand und die SP-Fraktion einstimmig hinter das vorliegende Projekt «Neubau Stadthaus auf der Festwiese».

Am Donnerstag, 3. November, macht die SP Kreuzlingen zusätzlich eine Mitgliederversammlung im Torggel beim Rosenegg. Dabei wird der Stadtpräsident Andreas Netzle nochmals für Fragen zum neuen Stadthaus und auch zum Beitrag an die drei Institutionen Seemuseum, Museum Rosenegg und Planetarium zur Verfügung stehen.

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One thought on “SP ist für das neue Stadthaus

  1. Bruno Neidhart

    Es geht hier nicht nur um eine „konstruktive Zusammenarbeit zwischen Gemeinde- und Stadtrat“. Eine solche Zusammenarbeit ist die Essenz eines Gemeinwesens ganz allgemein. Sogar auch mal im Kontroversen – bei aller Liebe! Die Frage die hier gestellt ist berührt explizit die Entwicklung in Kreuzlingens „Mitte“. Das ist Fakt. Und diese „Mitte“ ist nun mal in einem nach wie vor „ganzheitlich freien, offenen Teil“ angelegt (Dreispitzpark und Festwiese), der sich harmonisch dem Kreuzlinger Wahrzeichen nähert (Kloster/Kirche), und einem „geschäftigen Teil“ mit all seinen Facetten (Hauptstrasse/“Boulevard“), in dem sich das Leben der Bevölkerung und der Besucher der Stadt zentral widerspiegelt – widerspiegeln sollte! Und somit ist die Frage (die auch eine kulturelle ist) zu konkretisieren: Warum verlässt die Stadt – der Stadtrat – ausgerechnet diesen „geschäftigen Teil“, zu dem ein Stadthaus gehört – gehören sollte. Und warum macht der Gemeinderat fast unisono mit, wohlwissend, dass heute in einer Stadtmitte freie Flächen nicht mehr überbaut werden sollten. Dies umso mehr – neben vielen anderen bekannten Gründen! – , als sich hier, vor dem veritablen Stadtmerkmal Klosteranlage, die omnipräsente Sichtachse zur Kreuzlinger Vergangenheit auftut und entsprechend die Stadt historisch abbildend zu prägen vermag. Kreuzlingen „lebt nicht“ von (einem ziemlich belanglosen) „100 Meter Stadthaus mit Pergola“, gesetzt auf die heute noch freie Fläche vor seinem einzigen markanten, historischen Zeit-Wahrzeichen! Das wäre ein Widerspruch an sich. Kreuzlingen würde aber davon „leben“, dass die historische Klosteranlage visuell in allen Bezügen sichtbar intakt bleibt – ja noch sichtbarer gemacht wird! – , und andererseits ein neues Zeit-Wahrzeichen entsteht: ein architektonisch kreativer, kraftvoller Stadthausbau im Geschäftszentrum, der bereits durch seine mutige äussere Gestalt und seiner lebendigen inhaltlichen Ausprägung Interesse schafft und das 21. Jahrhundert an der Hauptstrasse/“Boulevard“ einläuten soll, somit u.a. auch die „City“-Stadtentwicklung nachhaltig befeuert. Hier soll Leben stattfinden! Ein modernes Stadthaus trägt seinen Teil dazu bei! Kreuzlingen gewinnt!

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