/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Schnitzeljagd durch die Verwaltung

Kreuzlingen – Im Vorfeld der Volksabstimmung über das geplante Stadthaus mit Tiefgarage und Neugestaltung Festwiese lädt der Stadtrat am kommenden Samstag, 1. Oktober, 10 bis 14 Uhr, zum Tag der offenen Verwaltung ein.

Am «Tag der offenen Verwaltung» können sich Interessierte zwischen 10 und 14 Uhr ein eigenes Bild über den Zustand der bestehenden Verwaltungsgebäude in Bezug auf ihre Funktionalität für die Kunden wie auch für die Mitarbeitenden machen. Mitarbeitende aller Abteilungen sind vor Ort und beantworten gerne die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Sie erhalten an den Eingängen eine Karte, die sie in jedem Haus abstempeln können.

Die «Schnitzeljagd» endet auf der Festwiese, wo sich die Bevölkerung ein Bild des neuen Stadthauses mit Tiefgarage und der neu gestalteten Festwiese machen kann. Dort ist der Grundriss inklusive Zugänge in das Gebäude und zur Parkgarage sichtbar. Gegen Abgabe der Karte gibt es in der kleinen Festwirtschaft ein Getränk und eine heisse Suppe. Zudem bietet die Confiserie Jetter unter anderem feines Magenbrot und Mandeln an «s‘hät, solang s‘hät».

Vogelperspektive aufs neue Stadthaus mit Riesenrad. (Bild: zvg)

Vogelperspektive aufs neue Stadthaus mit Riesenrad. (Bild: zvg)

Wer das geplante Gesamtprojekt aus der Vogelperspektive ansehen möchte, kann dies auf der Hebebühne der Technischen Betriebe gerne tun. Auf dem Platz gibt es auch ein Karussell für Kinder; sämtliche Angebote sind kostenlos. Des Weiteren ist das Bodensee TV (Kreuzlinger Fernsehen) vor Ort und fängt Stimmen zum geplanten Stadthaus mit Tiefgarage und Neugestaltung Festwiese ein. Auch an diesem Tag kann im Foyer Festwiese die Projekt-Ausstellung besucht und mit dem Stadtrat weitere Aspekte im persönlichen Gespräch vertieft werden. Die Ausstellung und der Tag der offenen Verwaltung bieten gute Gelegenheiten, sich über dieses bedeutende Projekt für die Stadt Kreuzlingen zu informieren, um sich auf der Grundlage von Fakten und Zahlen eine Meinung bilden zu können. Die Ausstellung im Foyer Festwiese dauert bis und mit 28. Oktober.

Am 1. Oktober findet die Rechtsberatung anlässlich des Tages der offenen Verwaltung nicht an der Marktstrasse, sondern im Rathaus statt.

Öffnungszeiten Ausstellung Foyer Festwiese im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum:

  • Dienstag, 27. September, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Mittwoch, 28. September, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Donnerstag, 29. September, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Samstag, 1. Oktober, 10 bis 14 Uhr (Tag der offenen Verwaltung)
  • Mittwoch, 5. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Freitag, 7. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Dienstag, 25. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Mittwoch, 26. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Donnerstag, 27. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr
  • Freitag, 28. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr
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5 thoughts on “Schnitzeljagd durch die Verwaltung

  1. Bruno Neidhart

    Man darf sich von der Präsentation des gewaltigen 100 Meter Baukörpers nicht blenden lassen! Er „bodigt“ diesen „Offenen Teil“ in Kreuzlingens Mitte gewaltsam – einen Freiraum, der die Stadt schon immer spektakulär geprägt hat und weiter prägen soll. Es geht hier um eine historische Verantwortung.

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  2. Marc Portmann

    Es muss mal etwas passieren in Kreuzlingen und da
    Gehört nun mal auch die Entwicklung des Satdtbildes dazu.
    (Es bringt nichts in der Nostalgie zu schlummern und alten Zeiten nachzutrauern)

    Ich finde es tragisch dass man sich immer gegen alles stämmt wass die junge Generation weiterbringt! Ich habe es noch niergends in einer Stadt erlebt, dass man mehr als 1
    Jahrzehnt braucht um ein neues Stadthaus bauen. Kreuzlingen die schläfer Stadt soll wieder erweckt werden und da gehören solche Gebäude dazu!!

    Das Stadthaus muss an der Urne angenommen werden!

    Im übrigen sollte man immer dazu stehen was man sagt und daher habe ich auch kein Synonym als Namen!

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  3. Bruno Neidhart

    Es sind in einer modernen Stadt andere Einrichtungen, „was die junge Generation weiterbringt“ – Herr Marc Portmann! Da wäre zum Beispiel – mit Verlaub – ein grosses sportliches Hallenbad weit besser geeignet gewesen!
    Es geht doch hier um viel mehr, als um ein simples Stadthaus: Es geht einmal um die umfassende Bewahrung einer Stadtörtlichkeit im Sinnes eines denkmalbezogenen Umgebungsschutzes beim einzigen Stadt-Wahrzeichen mit Aussagekraft. Und das beträfe eigentlich auch „die junge Generation“: Kreuzlingen ist eben nicht geschichtslos, wie man meinen könnte! Und zweitens: dass man noch heute zusammenhängende Freiflächen in einem Stadtinnern – nicht nur in Kreuzlingen! – mit einem grossen Bau zerstört, kann einfach grundsätzlich schon als „fragwürdig“ bezeichnet werden. Die „Entwicklung des Stadtbildes“ dreht sich so ins Negative. Dem „Bewahren“ – nicht „der Nostalgie“ – ist stets dort ein positiver, modern Aspekt unterlegt, wo sichtbar das Charakteristische einer durch ihre Geschichte geprägten Stadt Ausdruck findet.

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  4. Ernst Zülle

    Ich teile absolut die Haltung von Herrn Portmann. Es ist mir unerklärlich, wie Herr Neidhart die jetzige Situation des „Blech-Bärenplatzes“ so hochjubeln kann. Seit jahrzehnten stehen auf dem von ihm beschriebenen Freiraum hunderte von Autos. Diese Situation ist einer Stadt wie Kreuzlingen nicht würdig! Mit der neugestalteten Festwiese, dem zurückversetzten neuen Stadthaus, erreichen wir einen aufgewerteten Freiraum für unsere Bevölkerung. Zusammen mit dem Dreispitz- und dem Sallmannpark schaffen wir ein grünes Zentrum. Also lieber Herr Neidhart, öffnen Sie die Augen, schauen Sie sich die jetzige Situation an und vergleichen Sie diese mit der geplanten Vorlage.

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  5. Bruno Neidhart

    Ich kenne, lieber Herr Zülle, die „geplante Vorlage“ in ihrem Ausmass auswendig! Den „Blech-Bärenplatz hochgejubelt“? Von wegen! Dort stehen übrigens auch deswegen noch immer viele Fahrzeuge, weil es der Kanton nicht schaffte, für seine Campus-Institutionen entsprechend genügend Parkplätze in sein Projekt einzubeziehen. Der Bau eines sich selbst tragenden Parkhauses hat mit dem 100-Meter-Bau des Stadthauses nichts zu tun. Das Stadtwiesengelände kann – ja soll! – als eine „privat zu erstellende“, unterirdische Parkebene genutzt werden: für den gesamten Schulcampus, für das Sport-und Kulturzentrum, für die angedachte Schwimmhalle, für die Stadt allgemein, usw. (möglichst besser initiiert, als das gescheiterte Projekt auf Klein Venedig!). Wenn Sie meinen, Herr Zülle, das Stadthaus gehört ausgerechnet in diesen letzten Freiraum des Zentrums – zudem vor das Stadtmerkmal Klosteranlage – , und demzufolge könne das Stadthaus aus der Geschäftsmitte verschwinden, dann ist das ihre „subjektiven Wahrnehmung“ – o.k.! Doch bereits der breite Schutz eines Denkmals hingegen wirkt in diesem Zusammenhang „objektivierend“, ist dauerhaft. Auf diese Substanz lässt sich zurückgreifen. Gerade in unserer heutigen „unübersichtlichen Welt“. Denkmale – besonders Stadtmerkmale – , bieten Halt. In ihnen repräsentiert sich Geschichte. Handelt man dagegen, stirbt etwas in einem Gemeinwesen. Dies zu begreifen ist nicht ganz einfach – wie man lesen kann.

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