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Als Aussenseiter gegen den NLA-Absteiger

Kreuzlingen – In den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups 2016/17 gastiert am Samstag NLA-Absteiger Lakers Stäfa in der Kreuzlinger Egelseehalle. Anpfiff ist um 20.15 Uhr.

HSC Team Herren 1. (Bild: zvg)

HSC Team Herren 1. (Bild: zvg)

Drei Spiele, drei Siege, 82:62 Tore! Die NLB-Startbilanz der Lakers Stäfa ist eindrücklich. Insbesondere in der Abwehr überzeugten die Zürcher bisher. 20,6 Gegentore pro Spiel sind ein hervorragender Wert. Einigen Anteil daran hat der estische Torhüter Marius Aleksejov, der auch schon in der NLA bei den Schaffhauser Kadetten, Wacker Thun und dem HC Kriens-Luzern unter Vertrag stand. Aber auch offensiv haben die Lakers einiges zu bieten. Zwar ist der 21-jährige Däne Kristian Mikkel Madsen mit 14 Treffern der Topscorer, doch zeichnet sich der Angriff primär durch seine Ausgeglichenheit aus. Nicht weniger als sechs Spieler haben in den drei Partien durchschnittlich drei und mehr Treffer erzielt. Lakers-Trainer Predrag Milicic kann auf ein breites Kader zählen.

Für den Erstligisten HSC Kreuzlingen gilt, seine Haut gegen das NLB-Spitzenteam so teuer wie möglich zu verkaufen. Der eher glückliche, hart erkämpfte Auswärtssieg am letzten Sonntag in der Schaffhauser BBC-Arena sollte der Mannschaft von Andy Dittert die nötige Moral und genügend Auftrieb geben. Vielleicht vermag dieses wichtige Erfolgserlebnis den Knoten zu lösen. Gegen Stäfa haben Jonas Heim und Kollegen nichts zu verlieren. Bereits eine Niederlage mit weniger als zehn Treffern Differenz wäre ein schöner Erfolg.

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