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Kreuzlinger auf verlorenem Posten

Handball – Die Sechszehntelfinals des Schweizer Cups bedeuteten erwartungsgemäss das Aus für die 1.-Liga-Männer des HSC Kreuzlingen. Sie unterlagen dem NLA-Absteiger Lakers Stäfa diskussionslos mit 18:33.

Die Kreuzlinger Handballer waren chancenlos. (Bild: Archiv)

Die Kreuzlinger Handballer waren chancenlos. (Bild: Archiv)

Bereits die Vorzeichen für das Cupduell gegen den nach vier Spieltagen noch verlustpunktlosen NLB-Spitzenclub waren alles andere als verheissungsvoll. So mussten die Kreuzlingen mit Kozak, Juhasz, Briegmann und Fekete gleich auf vier Leistungsträger verzichten. Gegen einen Widersacher wie Lakers Stäfa ein Handicap, das nicht wettzumachen ist. Die Gastgeber blieben denn auch absolut chancenlos.

Mit einem Blitzstart sorgten die Zürcher, welche den sofortigen Wiederaufstieg in die höchsten Spielklasse anstreben, früh für klare Verhältnisse in der Egelseehalle. Nach etwas mehr als sechs Minuten führten sie bereits mit 6:1 und zwangen HSCK-Trainer Andy Dittert zu einem Time-out. Wirklich besser wurde der Auftritt der Thurgauer gegen einen in allen Belangen überlegenen Gegner in der Folge allerdings nicht. Bei Halbzeit war die Frage geklärt, wer in die Cup-Achtelfinals einziehen wird. Mit der 18:6-Führung im Rücken hätten es die Zürcher nach dem Seitenwechsel etwas gemächlicher angehen können. Aber sie hielten ihren Rhythmus hoch. Dass die Niederlage am Ende nicht noch deutlicher als 18:33 ausfiel, hatten die Kreuzlinger primär ihrem Torhüter Holger Hug zu verdanken, der in der zweiten Halbzeit für Beco Perazic zwischen den Pfosten stand und mit elf Paraden eine starke Leistung zeigte.

Die Hafenstädter, bei denen Rechtsaussen Marc Strässle mit drei verwerteten Penalties und insgesamt sechs Treffern die beste Offensivkraft war, werden sich nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren können. Dort wartet am nächsten Samstag, 18 Uhr, das punktgleiche Appenzell in der heimischen Egelseehalle. Im Kampf um einen Playoff-Platz stehen beide Teams bereits etwas unter Zugzwang.

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