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150 Meter lange Schutzrohrleitung eingezogen

Kreuzlingen – Am vergangenen Freitag, 14. Oktober, wurde eine 150 Meter lange Schutzrohrleitung unter dem Bahndamm verlegt. Im Auftrag des Zweckverbandes Wasser Region Kreuzlingen (WRK), leiten die Technischen Betriebe Kreuzlingen (TBK) diese anspruchsvolle Grossbaustelle.

150 Meter wurde gebohrt. (Bild: zvg)

150 Meter wurde gebohrt. (Bild: zvg)

Werkleitungen zu sanieren oder zu verlegen ist eine Aufgabe, mit der die TBK Mitarbeiter beinahe täglich betraut sind. Meist wird in Gräben gearbeitet. Doch an der Dammstrasse verläuft die Trasse unter der Bahnlinie hindurch.

«Es ist eine Aktion, die man nicht alle Tage sieht», so der Bauleiter der TBK, Simon Trachsler. Für die 150 Meter lange Bohrung unter dem Bahndamm hindurch wurde das sogenannte Spülbohrverfahren angewendet. Um in wechselnder Bodenbeschaffenheit gut voran zu kommen, setzte das Spezialunternehmen verschiedene Bohrköpfe ein. Die ebenfalls 150 Meter lange Schutzrohrleitung, wurde zuerst aus 25 einzelnen Rohren à 6 Meter Länge zusammengeschweisst. Für den aussergewöhnlich grossen Rohrdurchmesser von ca. 750 Millimetern war ein spezielles Rohrschweissgerät erforderlich. Jeder Schweissvorgang dauert ca. zwei Stunden und wurde von einer externen Firma ausgeführt, da die TBK nicht über solch grosse Gerätschaften verfügen.

Platzierung
Die nun 150 Meter lange und 15’000 Kilogramm schwere Schutzrohrleitung musste für den Einzug in Verlängerung des 150 Meter langen Bohrloches platziert werden. Hierfür wurde sie an der Zielgrube der Bohrung an der Sonnenwiesenstrasse beginnend, mitten durch eine Lagerhalle gelegt und endete auf der Wiese kurz vor der Werftstrasse. Am Freitagmorgen um 6 Uhr startete der Einzug und um 14 Uhr war das Rohr komplett bis zur Dammstrasse eingezogen.

Im Anschluss wird von den TBK die benötigte Wasserleitung in das Schutzrohr eingezogen und angeschlossen. Die restlichen Wassertransportleitungen sowie weitere Werkleitungen in der Sonnenwiesenstrasse werden 2017 saniert.

Der WRK und die Bauleitung bedanken sich bei den Firmen, deren Grundstücke bzw. Gebäude betroffen waren, für ihre Kooperation. Ebenso danken sie den Anwohnern für ihr Verständnis, dass eine solche aussergewöhnliche Baustelle natürlich mit Lärmemissionen und Behinderungen in der Zufahrt verbunden ist.

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