/// Rubrik: Leserbriefe

Nein zur Schulinitiative

Leserbrief – Egal wohin man hört, dreinreden ist beliebt. Am Spielfeldrand wissen manche Zuschauer besser als der Trainer, wie die Spieler zu führen sind. Wer schon einmal Gast in einem Restaurant war, weiss besser als der Wirt, wie man eine Wirtschaft zu führen hat. Das Dreinreden ist ein Gesellschaftsspiel. (Cornelia Zecchinel, Kantonsrätin, Kreuzlingen)

Symbolbild. (Bild: Archiv)

Symbolbild. (Bild: Archiv)

Nun soll die Politik dreinreden, wie ein Unterrichtsplan auszusehen hat. Hier hört das Spiel auf. Sind wir nun auch Pädagogen, welche glauben zu wissen, wie das Lehren und das Lernen zu funktionieren hat? Nein, dafür sind die Lehrerinnen und Lehrer als speziell ausgebildete Berufsleute, da. In ihre Arbeit darf man vertrauen. Schule ist kein Ort der Willkür, denn sie wird unterstützt von demokratisch gewählten Schul-Behörden. Stabilität, Achtsamkeit und Respekt, das hat die Schule verdient und nicht eine politisch unsichere Planung. Wir können uns glücklich schätzen, ein intaktes Schulsystem zu haben. Dies möchte ich nicht für eine ungewisse Zukunft aufs Spiel setzen. Darum stimme ich Nein zur Initiative mit dem anmassenden Titel «… guten Thurgauer Volksschule».

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