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Wieso brauchen wir ein neues Stadthaus?

Leserbrief – Wenn ich die Voten einzelner Leserbriefschreiber anschaue, habe ich das Gefühl, dass sie die heutige Sachlage der Stadtverwaltung nicht kennen oder alten Grundlagen nachtrauern. (Cyrill Huber, Kreuzlingen)

(Bild: pixelio)

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Für eine wachsende Stadt wie Kreuzlingen braucht es ein neues zeitgemässes Verwaltungsgebäude, wo alle Abteilungen unter einem Dach zu finden sind und wo auch kundenfreundliche Schalter und Besprechungszimmer vorhanden sind. Mit der neuen Tiefgarage kann die heutige Blechfront auf dem Bärenplatz unter die Erde verschoben werden und die Ansicht zur St.Ulrich Kirche verbessert werden. Zusätzlich können in der neuen Tiefgarage benötigte Parkplätze an die Pädagogische Hochschule vermietet werden. Es ist in keiner Weise eine Notlösung oder der Kniefall vor der Stadtregierung, sondern der Start für das zukünftige Zentrum von Kreuzlingen. Mit der Zusicherung der Stadtregierung für weitere Untersuchungen im Bereich der Verkehrsbeziehungen im Stadtzentrum können zusätzliche städtebauliche Akzente gesetzt werden. Mit dem JA fürs Stadthaus können wir Kreuzlinger eine über 20-jährige Forderung der Stadtregierung annehmen und ein erster Schritt zur längst fälligen Bildung des Zentrums machen.

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One thought on “Wieso brauchen wir ein neues Stadthaus?

  1. Bruno Neidhart

    Ein „zeitgemässes Verwaltungsgebäude“ (Cyrill Huber) könnte, wenn es denn sein muss, an vielen Orten der Stadt stehen. Dass es unbedingt dort stehen sollte, wo es die Räte „auf Teufel-komm-raus“ wollen, ist dann noch eine ganz andere Sache. Ich meine, die prekäre Idee, dass hier, auf einer zum Glück heute noch freien Fläche so „ein Ding“ zu stehen hat, ist genügend abgehandelt worden, um einen gegenteiligen Standpunkt vertreten zu können. Die Argumente sind inzwischen ausgetauscht. Man kann ja den Räten – auch Ihnen – die Vision überlassen, dass damit zum Beispiel „Die Ansicht der Kirche St. Ulrich verbessert“ würde. Sachlich ist dieser „Blickwinkel“ keineswegs zu objektivieren und zeugt eher von „Angst“, dass hier tatsächlich etwas schief laufen könnte. Derzeit sorgt sich gerade wiedermal eine Gruppe um das früher lebendige Stadtzentrum von Kreuzlingen, dem das Leben auszugehen droht. Zu diesem Komplex gibt es viele Erklärungen. Die Sorgen sind ernst zu nehmen. Wenn nun ausgerechnet die Stadt selbst mit dafür sorgt, dass die Mitte noch mehr verweist, hingegen an der Hauptstrassenmeile mit einer modernen, offensiven Stadthauspräsenz ein wichtiger Beitrag zur Belebung für das hier differenzierte Gewerbe mit ihren Arbeitsplätzen zu leisten wäre, zudem endlich ein allgemein animierenderes Stadtambiente für Einheimische und Besucher der „City“ entstünde, so kann man das alles natürlich „negieren“. Man könnte ein solches „Negieren“ aber auch „als geradezu fatal“ bezeichnen. Für eine rund 50 Millionen-Investition gibt es nun mal verständlicherweise mindesten zwei Ansichten! Zum Beispiel auch die, Herr Huber, dass unter dem „ominösen Grün“ selbstverständlich für Campus-Belange Parkplätze zu vermieten wären (wenn der Kanton schon nicht selbst dafür gesorgt hat, eigenen Parkraum zu schaffen!). Dazu braucht es keinen 100-Meter-Betonriegel obendrauf!

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