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Nie wieder Asthma?

Kreuzlingen – Die Deaktivierung des «Schurkengens» ADAM33 könnte Asthma stoppen.

grafik-geroprozess2Asthma ist eine komplexe chronische und weit verbreitete Erkrankung und nach bisherigem Erkenntnisstand nicht heilbar. Doch dies könnte sich bald ändern. Bisher galt die Ansicht unter Experten, dass Auslöser von Asthmaanfällen ­- wenn es sich nicht um Belastungsasthma handelt – neben der Veranlagung hauptsächlich Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben oder die Umweltverschmutzung sind. Sie sorgen für entzündliche Prozesse im Körper mit einer Verengung der Atemwege als Folge. Britische Forscher konnten nun aber in Studien belegen, dass das bereits vor 15 Jahren entdeckte und für Asthma mitverantwortliche Gen «ADAM33», bei von Asthma Betroffenen fehlerhaft arbeitet und dafür sorgt, dass in den Atemwegen neue Muskeln und Gefässe gebildet werden, wo diese gar nicht hingehören. Die Studien weisen darauf hin, dass der physikalische Umbau der Atemwege und die damit verbundene Verengung somit nicht auf Allergene und Umweltverschmutzung zurückzuführen ist, sondern hauptsächlich auf ADAM33. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Deaktivierung des Gens künftig gegen Asthma vorbeugen, vielleicht sogar Erkrankten helfen kann und arbeiten nun daran, diese Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen, um die Volkskrankheit Asthma endlich unter Kontrolle zu bekommen. Wenn man hierzu oder zu anderen Gesundheitsthemen und ihrem aktuellen Wissenschaftsstand mehr erfahren möchte, kann man GERO-Förderer werden und erhält monatlich den Internationalen Medizin-Report «IMR»: Denn nur wer informiert ist, kann richtig entscheiden!    GERO, Bahnhofstrasse 6, Kreuzlingen, www.gero.org

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