/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Spannende Investitionen stehen bevor

Kreuzlingen – Die Technischen Betriebe Kreuzlingen rechnen auch im kommenden Jahr mit tieferen Strompreisen. Investitionen sind in die Anlagen und ein neues Grundstück geplant.

Stadtrat Thomas Beringer und TBK-Geschäftsführer Guido Gross (r.) stellten die Rechnung vor. (Bild: archiv)

Stadtrat Thomas Beringer und TBK-Geschäftsführer Guido Gross (r.) stellten das Budget 2017 vor. (Bild: archiv)

«Der Druck durch den Markt steigt und der Zeitpunkt für die Energiebeschaffung wird immer entscheidender», beschreibt Stadtrat Thomas Beringer die Schwierigkeiten, mit denen die Technischen Betriebe  Kreuzlingen (TBK) zu kämpfen haben. Dennoch wird für das Jahr 2017 mit einem Gesamtergewinn von 724’143 Franken gerechnet, welche sich fast gleichmässig auf die Sparten Elektrizität, Erdgas und Wasser aufteilt.

Diese positiven Ergebnisse sind auch nötig, stehen doch schon wieder grosse Investitionen an. 5,3 Mio. Franken werden für die Stromversorgung  in Trafostationen, Leitungsnetze und die neue Schaltanlage Bernrain ausgegeben. 1,2 Mio. fliessen in die Erdgasversorgung und 3,3 Mio. sprudeln in die Wasserversorgung. Ein Grossteil macht dabei die Sanierung des Reservoirs Möösli aus. «Dann sind alle Wasserspeicher für die nächsten Jahrzehnte wieder auf Vordermann gebracht worden», zeigt sich die Kaufmännische Leiterin Susanne Bergsteiner beruhigt. Dennoch ist eine Erhöhung der Grundgebühren vorgesehen, damit auch in Zukunft die Versorgung durch das qualitativ gute  Seewasser gesichert ist.

Besser soll auch die CO₂ Bilanz des Erdgases werden. Ab dem nächsten Jahr wird standardmässig fünf Prozent Biogas beigemischt. «Das entspricht der Energiepolitik von Bund und Kanton», erklärt Direktor Guido Gross den grünen Schritt. Erdgaskunden können dies aber auch abbestellen.

Zu einer Volksabstimmung wird der Erwerb des ehemaligen Areals der Gebrüder Spiegel AG führen. Die Stadt Kreuzlingen hat es bereits gekauft, nun möchte die TBK dieses für 3,6 Mio. Franken in ihre Buchhaltung übernehmen, um eine Lagerhalle aufzulösen. «Dort zahlen wir zurzeit horrende Mieten», erklärt Beringer den Umzug.

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