/// Rubrik: Leserbriefe

Erpressung als letztes Argument

Leserbrief – Anscheinend haben die Befürworter der AKWs selber gemerkt, dass sie keine guten Argumente mehr haben, die gegen den Atomausstieg sprechen. (Brigitta Engeli-Sager, Kreuzlingen)

(Bild: archiv)

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Also greift man nach Mitteln, die einem Rechtsstaat nicht würdig sind und erpresst die Bevölkerung mit der Androhung von Entschädigungsklagen. Neben dem, dass sowas einfach eine unglaubliche Frechheit ist, befremdet mich auch die Tatsache, dass anscheinend plötzlich das, in diesen Kreisen viel zitierte wirtschaftliche Denken, für die Energieindustrie nicht von Nöten ist. Schon seit 20 Jahren wird aus guten Gründen über den Atomausstieg gesprochen. Normalerweise würden sich wirtschaftlich denkende Branchen nach neuen «Produkten» umsehen, in die in Zukunft investiert werden könnte, damit sie gewappnet sind wenn ihr altes Produkt nicht mehr rentiert. Ausserdem fahren die AKWs seit einiger Zeit sowieso nur noch Verluste ein, weil der Strompreis auf dem freien europäischen Markt viel zu niedrig ist. Was soll denn hier entschädigt werden?

Ich glaube es reicht, dass die Steuerzahler mit dem Atommüll und der Finanzierung der Entsorgung leben müssen!

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