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Gemeinderat sagt drei Mal Ja

Kreuzlingen – Der Kreuzlinger Gemeinderat hiess am Donnerstagabend alle drei stadträtlichen Botschaften gut: Die Kreditbegehren für das Begegnungszentrum «Das Trösch» und für die Aufwertung und Sanierung der Romanshornerstrasse sowie das Budget 2017 der Technischen Betriebe Kreuzlingen (TBK).

(Bild: Archiv)

(Bild: Archiv)

Bei drei Enthaltungen und 28 Ja- zu fünf Nein-Stimmen genehmigte der Gemeinderat den Gesamtkreditrahmen von 450‘000 Franken zur Führung des Begegnungszentrums  «Das Trösch» durch die Stadt für fünf Jahre. Monika und Christof Roell haben das Gebäude am Boulevard auf eigene Kosten gebaut und stellen es der Stadt im Rahmen eines Public Privat Partnerships miet-, zins- und abschreibungsfrei zur Nutzung zur Verfügung. Die damit verbundene Leistungsvereinbarung tritt per 1. April 2017 in Kraft und endet am 31. März 2022. Mit dem «Das Trösch» wird ein Begegnungszentrum geschaffen, das der Öffentlichkeit für Veranstaltungen, Versammlungen, Kursen und Projekten zur Verfügung stehen soll.

Für 2‘890‘000 Franken soll die Romanshornerstrasse zwischen dem Kreisel Blauhausplatz und dem Ziilkreisel aufgewertet und saniert werden. Der Gemeinderat hiess auch dieses Kreditbegehren mit 23 Ja- zu 13 Nein-Stimmen und einer Enthaltungen zuhanden der Volksabstimmung gut. Durch die Aufwertung und Sanierung wird erstmals auf einer Kantonsstrasse der historische Dorfkern mit einer Tempo-30-Zone aufgewertet und für das lokale Gewerbe attraktiv gestaltet. Den definitiven Entscheid zur Aufwertung und Sanierung der Romanshornerstrasse fällen die Kreuzlinger Stimmberechtigten am 12. Februar 2017 an der Urne.

Einstimmig genehmigte der Gemeinderat zudem das Budget 2017 der Technischen Betriebe Kreuzlingen, das einen Ertragsüberschuss von 724‘143 Franken  veranschlagt. Zu diesem positiven Ergebnis trug insbesondere der Geschäftsbereich Elektrizität mit 212‘497 Franken bei. Die Investitionstätigkeit der TBK steht im Jahr 2017 erneut unter dem Einfluss von Infrastrukturprojekten in den Bereichen Wasser, Elektrizität und betriebliche Liegenschaften und beträgt 14.2 Mio. Franken.

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