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Anklage gegen Jan Ullrich

Bischofszell – Im Zusammenhang mit dem Verkehrs unfall vom 19. Mai 2014 in Mattwil/TG erhebt die Staatsanwaltschaft Bischofsze ll gegen Jan Ullrich Anklage im ordentlichen Verfahren.

Mit Beschluss vom 21. Juli 2016 hat das Bezirksgericht Weinfelden die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft im abgekürzten Verfahren nicht genehmigt und die Anklage zur Durch- führung eines ordentlichen Verfahrens an die Staats anwaltschaft zurückgewiesen. Nach der Rückweisung hat die Staatsanwaltschaft zur Frage der gefahrenen Ausgangsgeschwindigkeit, welche zum Verkehrsunfall vom 19. Mai 2014 in Mattwil führte, und zur Frage der Fahrunfähigkeit im Zusammenhang mit eingenommenen Medikamenten weitere Beweise erhoben, insbesondere den Beschuldigten nochmals eingehend befragt und zwei zusätzliche Gutachten eingeholt.

Jan Ullrich. (Bild: archiv)

Jan Ullrich. (Bild: archiv)

Nach Abschluss dieser Ermittlungen erhebt die Staatsanwaltschaft Bischofszell beim Bezirksgericht Weinfelden Anklage gegen Jan Ullrich im ordentlichen Verfahren wegen vorsätzlicher grober Verletzung der Verkehrsregeln und mehrfachen vorsätzlichen Fahrens in qualifiziert fahrunfähigem Zustand.

Am 19. Mai 2014, kurz nach 20 Uhr, fuhr Jan Ullrich mit überhöhter Geschwindigkeit und – zum zweiten Mal an diesem Tag – unter Alkoholeinfluss stehend von Happerswil in Richtung Illighausen. Bei der Kreuzung K103/K105 in Mattwil/TG kollidierte er zuerst mit dem Heck eines bei der Kreuzung stehenden Fahrzeuges und danach frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Beim Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.

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