/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Baumassnahmen in 30er-Zonen

Kreuzlingen – Zwei weitere schriftliche Anfragen an den Stadtrat behandeln die Sicherheit in 30er-Zonen in Kreuzlingen und das Prädikat «Kinderfreundliche Gemeinde» der UNICEF.

(Bild: Archiv)

(Bild: Archiv)

Vielfach werden in Kreuzlingen in 30er-Zonen die Beschränkungen nicht eingehalten, ärgern sich die Gemeinderäte Osman Dogru und Christian Winterhalter (SP). Besonders stossend sei dies in Wohnzonen, in denen Kinder auf der Strasse spielen oder von Fussgängern stark frequentierten Gebieten. Bauliche Massnahmen können hier helfen, finden die beiden Volksvertreter. In einer Schriftlichen Anfrage wollen sie wissen: «Gibt es Regeln und Kriterien, welche die Errichtung von baulichen Massnahmen erlauben und wie wendet der Stadtrat diese an?»

Mit einer Schriftlichen Anfrage wendete sich Charis Kuntzemüller-Dimitrakoudis im Namen der Fraktion SP/GEW/JUSO an den Stadtrat. Es geht um die Auszeichnung «Kinderfreundliche Gemeinde» der UNICEF. Das Label zeigt auf, in welchen Gemeinden die Rechte von Kindern auf Schutz, Förderung, Gleichbehandlung und Anhörung in mehreren Bereichen am besten umgesetzt werden. Mittels Fragebogen können Gemeinden eine Standortbestimmung hinsichtlich Kinderfreundlichkeit durchführen und sich hernach um die Auszeichnung bewerben. Kuntzemüller-Dimitrakoudis möchte wissen, ob der Stadtrat von dieser Möglichkeit Kenntnis hat, sie als Chance ansieht, die Attraktivität Kreuzlingens durch solch ein Label für Familien zu steigern und ob er bereit wäre, sich zu bewerben.

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