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Swiss Trophy: Dritter Final in Folge

Wasserball - Zum Halbfinal der Swiss Trophy empfingen die Kreuzlinger Wasserballer Freitagabend im Thermalbad Egelsee die Nachbarn aus Schaffhausen. Dabei traten die Hausherren beim Derby mit makelloser Serie als Favorit auf. Im Final geht's gegen Lugano.

Trotzdem war Vorsicht geboten, weil die Munotstädter in der Vergangenheit ab und an für eine Überraschung gut waren und ihre Rolle als Underdog gegen den SC Kreuzlingen nicht annehmen wollten.

Wasserball_2016_3Späte Entscheidung
So waren es auch am Freitag die Gäste, die den Score eröffneten, wobei Kreuzlingen knapp fünf Minuten brauchte um selbst ein Tor zu erzielen. Danach konnten die Gastgeber bis ins zweite Viertel das Zepter mit weiteren vier Toren zum 5:1 übernehmen. Dennoch konnte die eigene Dominanz im Angriff nicht vollständig ausgespielt werden, da man im Abschluss nicht immer konsequent genug war. Dazu trug allerdings ebenso das aggressive Spiel der Schaffhauser bei, das von den Unparteiischen oft zu großzügig geduldet wurde. Gleichzeitig sorgte die Defensive um Goalie Henzi, der im gesamten Match stark parierte, dafür, dass die Führung nie aus der Hand gegeben wurde. Nach dem 8:3 zur Halbzeit brachten die Gäste wieder mehr Schwung in die Partie. Während sich das dritte Viertel als sehr ausgeglichen gestaltete, gelang es den Schaffhausern im letzten Abschnitt zum 12:10 aufzuschliessen. Mit sieben Treffern konnten die Kreuzlinger diesen Schock jedoch bis zum Abpfiff schnell verdauen und gewannen verdient mit 19:10 Toren.

Lugano im Final
In der dritten Swiss Trophy-Saison schafft der SCK seinen dritten Finaleinzug. Gleichwohl mussten sich die Spieler bisher jedes Mal mit dem Vizetitel begnügen, da man wieder und wieder gegen Erzrivalen Lugano NPS verlor. Gleichermassen müssen die Thurgauer dieses Jahr erneut gegen die Tessiner, die sich gestern gegen Horgen durchsetzten, im Final antreten. Mit ihrem neuen Trainer Redder wollen die Kreuzlinger nun diese Negativserie beenden. Kein leichtes Unterfangen angesichts dessen, dass die Luganesi bisher ebenfalls in guter Manier auftraten.

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